Ouahabi vor abschied? city-star sondiert neue optionen

Leila Ouahabi, die erfahrene spanische Nationalspielerin, steht vor einem möglichen Neustart ihrer Karriere. Nach vier Jahren beim Manchester City, wo ihre Einsatzzeit in dieser Saison deutlich reduziert wurde, prüft die 33-Jährige ernsthaft ihre Zukunftsperspektiven. Der auslaufende Vertrag am 30. Juni könnte das Ende einer Ära in Manchester bedeuten.

Die veränderte rolle bei den citizens

Die Abwehrspielerin, die einst eine feste Größe in der Startelf von Andrée Jeglertz war, verbrachte die aktuelle Saison überwiegend auf der Bank. Während Manchester City als Tabellenführer der WSL und als FA-Cup-Halbfinalist eine beeindruckende Leistung zeigte, blieb Ouahabi weit hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück. Von 27 möglichen Spielen stand sie lediglich in 21 auf dem Platz, oft weichen Alex Greenwood und Rebecca Knaak den Vorzug.

Trotz dieser Entwicklung hat der Verein ihr ein Vertragsangebot vorgelegt, das an die Stadt, das Team und die Liga angepasst ist. Der Fokus liegt jedoch auf Spielminuten, die Ouahabi aktuell nicht erhält. Das macht die Situation kompliziert. Es ist ein Balanceakt zwischen der Loyalität gegenüber dem Verein und dem persönlichen Wunsch nach regelmäßigem Einsatz.

Das rennen um die spielerin

Das rennen um die spielerin

Die Nachricht von Ouahabis potenzieller Abkehr hat die Gerüchteküche in Gang gesetzt. Es gibt bereits konkrete Angebote aus Spanien, wo der Markt jedoch anders tickt als in England, wo die Spielerin bereits bestens etabliert und geschätzt ist. Der Manchester United hat bereits zu Beginn der Saison Interesse bekundet und hält weiterhin Ausschau nach ihr. Auch Tottenham Hotspur hat sich in den letzten Monaten in den Bewerbungsgesprächen gemeldet.

Ein besonderes Augenmerk gilt den Vereinigten Staaten, wo die Liga versucht, ihren Kalender an das europäische Modell anzupassen, um mehr Talente anzuziehen. San Diego Wave und Chicago Stars haben Ouahabi ins Visier genommen, wo sie möglicherweise mit der ebenfalls spanischen Maitane López zusammenarbeiten könnte.

Auch in Europa gibt es Begeisterung für die talentierte Spielerin. Die Juventus Turin, in der bereits die spanische Nationalspielerin Estela Carbonell aktiv ist, zeigt ebenfalls starkes Interesse. Dort könnte es jedoch zu einem direkten Duell zwischen den beiden Spanierinnen kommen.

Die nationalmannschaft und die zukunftsperspektiven

Die nationalmannschaft und die zukunftsperspektiven

Für Ouahabi ist die Frage der Spielminuten entscheidend, wenn sie ihre Chance auf eine Rückkehr in die spanische Nationalmannschaft ergreifen will. Seit dem Ausscheiden aus der Europameisterschaft 2025 hat sie kein Länderspiel mehr bestritten. Die neue Bundestrainerin Sonia Bermúdez hat sich bisher für Olga Carmona, Lucía Corrales und Aiara Agirrezabala in Ouahabis Position entschieden. Das bevorstehende Weltturnier 2027 ist für die Spanierin ein wichtiges Ziel, und regelmäßiger Einsatz ist dafür unerlässlich.

Die Entscheidung von Leila Ouahabi wird die kommenden Wochen für Aufsehen sorgen. Es bleibt abzuwarten, ob sie sich für ein Angebot aus dem Ausland entscheidet oder doch noch in Manchester bleibt – auch wenn dies bedeutet, eine wichtige Rolle von der Bank aus zu spielen. Die Zeichen deuten jedoch auf einen Wechsel hin, der sowohl für Ouahabi als auch für den jeweiligen neuen Verein eine Bereicherung darstellen könnte. Die Zeit wird es zeigen, wo die talentierte Spielerin ihre Zukunft sieht.