Otele-sperre bestätigt: hsv ohne angreifer gegen frankfurt

Schlechte Nachrichten für die Hamburger: Philip Otele wird auch gegen Eintracht Frankfurt nicht im HSV-Trikot auflaufen können. Das DFB-Sportgericht hat am Freitag die Zwei-Spiele-Sperre für den Stürmer bestätigt, nachdem der Verein Einspruch gegen die ursprüngliche Strafe eingelegt hatte. Ein herber Rückschlag für Trainer Tim Walter und seine Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt.

Die details des vorfalls

Die Roten Karte für Otele im Nordderby gegen Werder Bremen (1:3) sorgte für Diskussionen. Schiedsrichter Florian Exner hatte nach Ansicht der Video Assistant Referee (VAR) den Platzverweis wegen eines groben Foulspiels gegen Cameron Puertas in der 79. Minute ausgesprochen. Das DFB-Sportgericht folgte nun der Einschätzung des Unparteiischen und verhängte die zweitägige Sperre. Rücksichtsloses Verhalten, so das Gericht, habe Otele gezeigt, indem er die Gefährdung seines Gegenspielers in Kauf genommen habe.

Einspruch ohne erfolg

Einspruch ohne erfolg

Der HSV hatte gehofft, durch den Einspruch die Strafe mildern zu lassen. Die Argumentation der Hamburger beruhte auf der Einschätzung des Schiedsrichters, der nach dem Spiel von einer „harten Roten Karte“ gesprochen haben soll. Doch die mündliche Verhandlung brachte keine Wende. Das Gericht blieb bei seiner Entscheidung und betonte, dass Oteles Aktion nicht nur rücksichtslos, sondern auch verletzungsauslösend gewesen sei.

Was bedeutet das für den hsv?

Was bedeutet das für den hsv?

Für den HSV ist Oteles Ausfall besonders bitter, da die Mannschaft bereits mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen hat. Gegen Hoffenheim am Samstag fehlte er bereits, und auch im wichtigen Duell gegen Eintracht Frankfurt wird er nicht zur Verfügung stehen. Trainer Tim Walter muss nun alternative Lösungen für die Offensive finden, um die Ambitionen des HSV im Aufstiegskampf aufrechtzuerhalten. Erst am 10. Mai, beim Heimspiel gegen Freiburg, kann Otele wieder ins Team zurückkehren.

Die offizielle begründung des dfb

Die offizielle begründung des dfb

In der Urteilsbegründung des DFB-Gerichts hieß es: „Wir gehen von rücksichtslosem Verhalten des Spielers Otele und damit von rohem Spiel aus. Spieler Otele hatte die Gefahr erkannt, die von seinem Einsatz in hohem Tempo und mit großer Dynamik ausging. Dabei hat er die Gefährdung des Gegenspielers in Kauf genommen.“

Die Situation ist angespannt, der Druck steigt. Mit nur fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz muss der HSV nun ohne seinen Angreifer punkten, um den Abstiegskampf erfolgreich zu meistern. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein.