Osasuna verpasst chance: lisci beklagt bittere punkteteilung

Ein Unentschieden, das nach mehr schmeckte: Osasuna musste sich am Wochenende gegen Real Betis mit 1:1 begnügen. Trainer Alessio Lisci zeigte sich enttäuscht, obwohl er die Leistung seiner Mannschaft anerkannte. Die vergebenen Chancen lasten schwer auf dem Team.

Taktische anpassungen und schiedsrichterentscheidungen

Lisci analysierte das Spiel und betonte, dass seine Mannschaft gegen einen starken Gegner alles gegeben habe. “Wir sind mit dem Spiel insgesamt zufrieden, aber die Anzahl der Chancen und gefährlichen Aktionen lässt uns mehr erwarten”, so der Coach. Besonders bitter sei die geringe Punktzahl angesichts der gezeigten Leistung im Vergleich zum Auswärtsspiel in Vitoria. Er wies auf taktische Probleme in der ersten Halbzeit hin, als die Außenverteidiger zu früh in die Offensive gegangen seien. Eine Umstellung zur zweiten Halbzeit brachte jedoch Besserung und ermöglichte eine bessere Kontrolle des Spiels.

Die strittige Entscheidung des Schiedsrichters bezüglich eines Elfmeters wollte Lisci nicht zu sehr kommentieren. “Ich möchte mich hier nicht zu sehr auf den Schiedsrichter konzentrieren, da die Vorkommnisse bekannt sind.” Er betonte, dass er bereits in der Vergangenheit mit Sesma Espinosa zu tun gehabt habe und er den gegebenen Elfmeter als typisch für den modernen Fußball ansieht. Allerdings hielt er den nicht gegebenen Strafstoß für Aimar für ungerechter.

Ein besonderes Lob sprach Lisci Juan Cruz aus, der aufgrund der Gelben Karte von Catena in einer schwierigen Situation ins Spiel kam. “Er hat ein hervorragendes Spiel gezeigt. Sein Einsatz hat die Situation enorm verbessert.” Auch das Comeback von Raúl Moro wurde positiv hervorgehoben, da er in der aktuellen Spielsituation wertvolle Impulse setzen konnte.

Abwehrverhalten und die stärke des gegners

Abwehrverhalten und die stärke des gegners

Trotz des Gegentors betonte Lisci, dass die Abwehr grundsätzlich gut funktionierte, und würdigte die Leistung des Betis. “Wir verteidigen die Situation nicht perfekt, aber in der Regel gut. Dem Gegner muss man hier das Kompliment machen.” Er beschrieb das Tor als das Ergebnis einer herausragenden Kombination aus Passspiel, Dribbling und Abschluss.

Am Ende zeigte sich Lisci mit dem Unentschieden unzufrieden. “Punkte, die man nur schwer erspielt, sind nie ideal, auch wenn man bei Niederlagen oft denkt, dass ein Punkt gut gewesen wäre.” Er betonte den Siegeswillen seiner Mannschaft und verteilte keine Schuldzuweisungen. “Der gegnerische Torwart war der beste Spieler auf dem Platz, und das spiegelt wider, was wir verdient hätten.”