Orlando magic: playoff-traum in gefahr – die rechnung geht nicht auf!
Die Orlando Magic stehen vor einer Zitterpartie. Nur noch drei Spiele in der regulären Saison bleiben, und der direkte Einzug in die Playoffs scheint trotz einer jüngsten Aufholjagd in weite Ferne gerückt. Die Wagner-Brüder und das Team müssen sich gegen ein extrem schwieriges Restprogramm behaupten, während die Konkurrenz es etwas entspannter angehen kann. Ein Blick auf die knifflige Situation.
Die ausgangslage: ein vierer-ringen um die playoffs
Für die Magic geht es in den letzten Spielen vor allem um den direkten Vergleich mit den Toronto Raptors, den Philadelphia 76ers und den Charlotte Hornets. Die Formstärke Atlantas macht eine bessere Platzierung unwahrscheinlich, und Miami scheint sich bereits zurückgezogen zu haben. Doch die Bilanz spricht gegen Orlando: Gegen Toronto gab es eine 1:2-Niederlage, gegen Charlotte sogar eine bittere 1:3-Serie. Nur im Duell mit Philadelphia konnte man eine ausgeglichene 2:2-Bilanz verbuchen.
Das Problem: Der Direktvergleich – und hier liegt der Knackpunkt. Bei Punktgleichheit wird der direkte Vergleich entscheidend, und hier hat Orlando gegen alle drei Konkurrenten den Kürzeren gezogen. Egal ob Vierer-, Dreier- oder Zweiervergleich – die Magic scheinen hier aussichtslos. Ein Wunder muss geschehen, wenn sie ihre direkte Playoff-Qualifikation noch sicherstellen wollen.

Ein restprogramm der extraklasse
Die Aufgabe wird durch ein besonders schwieriges Restprogramm erschwert. Orlando trifft auf die Boston Celtics und die Minnesota Timberwolves, zwei Top-Teams aus Ost und West. Nur das Spiel gegen die Chicago Bulls verspricht, zumindest auf dem Papier, etwas leichter zu sein. Laut tankathon.com hat Orlando das achtschwerste Restprogramm der Liga. Ein harter Brocken für die Magic, die in ihren letzten drei Spielen bereits wieder eine Achterbahnfahrt erlebten.
Während Orlando kämpft, können die Konkurrenten etwas entspannen. Charlotte Hornets haben mit 68,4 % die höchste Schwierigkeit ihres Restprogramms, Toronto Raptors (47,3 %) und Philadelphia 76ers (41,8%) können es etwas ruhiger angehen lassen.
Die Zahlen lügen nicht: Orlando steht vor einer Mammutaufgabe. Die jüngsten Erfolge sind zwar ermutigend, doch die Vergangenheit, insbesondere der negative Direktvergleich, wirft einen langen Schatten. Es wird ein spannender Saisonabschluss, der wohl auch um die Frage der Play-In-Spiele entscheiden wird.
Ob die Magic dieses Mammutprogramm meistern und doch noch die Kurve kriegen, bleibt abzuwarten. Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber die Fakten sprechen eine deutliche Sprache.
