Olympia-schock für finnlands eishockey-frauen: spiel gegen kanada verschoben
Massiver ausbruch behindert teilnahme
Ein schwerer Magen-Darm-Infekt hat das finnische Fraueneishockey-Nationalteam hart getroffen und die Teilnahme am ersten Spieltag des olympischen Turniersgegen Kanada am heutigen Abend (21:10 Uhr) unmöglich gemacht. Das Spiel wurde auf den 12. Februar verschoben. Die Situation ist ernst, denn ein Großteil der Mannschaft ist aktuell außer Gefecht.

Dezimiertes team in isolation
Am frühen Nachmittag konnten nur acht Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen am Training teilnehmen. Die restlichen 13 Spielerinnen befinden sich in Quarantäne oderIsolation. Dies führte zu der Entscheidung, das Spiel gegen Kanada zu verschieben, um die Gesundheit der Athletinnen zu schützen und einen fairen Wettkampf zu gewährleisten.
Norovirus als ursache vermutet
Nach ersten Erkenntnissen wird ein Norovirus als Ursache für den Ausbruch vermutet. Die Erkrankung hat sich schnell im Team ausgebreitet und die Vorbereitung auf das Turnier erheblich beeinträchtigt. Die finnischen Verantwortlichen hatten bereits überlegt, das Turnier vorzeitig zu beenden, sollte keine Verschiebung möglich sein.
Zusätzliche erholungszeit für finnland
Durch die Verschiebung erhält das geschwächte finnische Team zwei zusätzliche Tage zur Erholung. Der nächste geplante Einsatz ist nun für Samstag (16:10 Uhr) gegen die USA vorgesehen. Ob Finnland dann wieder auf eine spielfähige Mannschaft zählen kann, bleibt abzuwarten.
Olympia-organisatoren erklären sich
Die Olympia-Organisatoren betonten, dass die Entscheidung, das Spiel zu verschieben, eine verantwortungsvolle und notwendige Maßnahme sei. „Obwohl alle Beteiligten die Enttäuschung darüber teilen, dass das Spiel nicht wie ursprünglich geplant ausgetragen werden kann, war dies eine verantwortungsvolle und notwendige Entscheidung, die den Geist der Olympischen Spiele und die Integrität des Wettbewerbs widerspiegelt“, so die offizielle Erklärung.
Ergebnisse der anderen spiele
Parallel zu den Problemen in Finnland kassierten Deutschlands Eishockey-Frauen eine 1:4 Niederlage gegen Schweden. Die Spiele der anderen Teams finden planmäßig statt, wobei die Gesundheit der Athleten oberste Priorität hat. Die Situation in Finnland zeigt, wie fragil die Teilnahme am Turnier sein kann.
Ausblick und mögliche folgen
Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um zu sehen, wie sich die Situation im finnischen Team entwickelt. Es bleibt abzuwarten, ob genügend Spielerinnen rechtzeitig genesen, um an den weiteren Spielen teilnehmen zu können. Die Verschiebung des Spiels gegen Kanada gibt dem Team zumindest etwas Zeit, um sich zu erholen und wieder in Form zu kommen.
