Olympia-premiere der team-kombination: italien führt, dsv mit minimalen medaillenhoffnungen
Spannung bei der olympia-team-kombination
Die erste Austragung der Team-Kombination bei den Olympischen Spielen in 2026 hat mit der Abfahrt begonnen. Der italienische Skirennläufer Giovanni Franzoni setzte sich mit einer beeindruckenden Zeit an die Spitze. Die deutschen Athleten kämpfen indes mit einem Rückstand und haben nur noch geringe Chancen auf eine Medaille. Die Konkurrenz aus der Schweiz liegt dicht hinter dem führenden italienischen Team.

Franzoni setzt bestzeit – schweizer in reichweite
Giovanni Franzoni, der bereits am Samstag bei der Spezialabfahrt die Silbermedaille errang, zeigte erneut seine Klasse und fuhr die schnellste Zeit in der Abfahrt. Er war um 0,17 Sekunden schneller als Alexis Monney aus der Schweiz. Das Schweizer Duo Monney und Daniel Yule bilden das Team Schweiz 3. Das erste Schweizer Team mit Marco Odermatt und Slalom-Weltmeister Loic Meillard liegt mit einem Rückstand von 0,28 Sekunden auf Platz drei.

Solides rennen von jocher, straßer unter druck
Für das deutsche Team zeigte Simon Jocher eine solide Leistung in der Abfahrt. Er konnte sich zwar gut positionieren, übergab Linus Straßer aber mit einem Rückstand von 1,05 Sekunden auf den dritten Platz. Das bedeutet, dass Straßer im nachfolgenden Slalom am Nachmittag (14.00 Uhr/ARD und Eurosport) eine starke Leistung zeigen muss, um die Medaillenhoffnungen am Leben zu erhalten.
Jocher äußert sich zu straßers aufgabe
Simon Jocher zeigte sich nach seinem Lauf zufrieden, betonte aber gleichzeitig die Herausforderung für Linus Straßer. "Ich wollte ihm gut vorlegen, ich denke, ich kann zufrieden sein. Aber er muss jetzt schon Gas geben. Ich drücke ihm alle Daumen", sagte Jocher. Die Erwartungen an den Slalomfahrer sind hoch, um den Rückstand zu verkürzen und eine bessere Platzierung für das deutsche Team zu sichern.
Von allmen mit guter abfahrtszeit – schweiz mit doppelter chance
Der Abfahrts-Olympiasieger Franjo von Allmen fuhr die viertbeste Zeit und übergibt mit einem Rückstand von 0,42 Sekunden an Tanguy Nef. Die Schweiz hat somit mit zwei Teams die Chance auf eine Medaille. Die Konzentration liegt nun auf dem Slalom, wo die Entscheidung fallen wird. Es bleibt abzuwarten, ob die Schweizer ihre starke Position verteidigen können oder ob andere Teams noch an ihnen vorbeiziehen werden.
Ausblick auf den slalom und mögliche medaillenverteilung
Der Slalom am Nachmittag wird entscheidend sein. Die Top-Teams haben sich einen Vorsprung erarbeitet, aber ein Fehler im Slalom kann noch vieles verändern. Italien liegt zwar vorne, aber die Schweizer Teams sind dicht dahinter und auch andere Nationen könnten noch in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Wir werden gespannt verfolgen, wie sich die Situation entwickelt und welche Teams sich am Ende durchsetzen werden.
