Olympia cortina d'ampezzo: enttäuschung für deutsche ski-damen im super-g
Frühes aus für aicher und weidle-winkelmann
Cortina d'Ampezzo – Die deutschen Hoffnungen auf eine weitere Medaille im alpinen Skisport bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo haben einen schweren Dämpfer erhalten. Sowohl Emma Aicher als auch Kira Weidle-Winkelmann schieden im Super-G aus und verpassten so die Chance auf eine Top-Platzierung. Besonders bitter war das Aus für Aicher, die zuvor bereits eine Silbermedaille in der Abfahrt und der Team-Kombination gewonnen hatte.

Aicher verliert früh den anschluss
Für Aicher endete der Traum von einer weiteren Medaille bereits nach weniger als einer Minute im Rennen. Ein Fehler auf der Tofana führte dazu, dass sie ein Tor verfehlte und ausschied. Obwohl sie anfangs noch etwas schneller als die führende Federica Brignone war, verlor sie bei der zweiten Zwischenzeit bereits fast eine halbe Sekunde. Die Enttäuschung war groß, doch im Ziel wurde sie mit aufmunterndem Applaus empfangen.

Weidle-winkelmann ebenfalls ohne chance
Auch Kira Weidle-Winkelmann konnte sich nicht im Rennen behaupten und schied aus. Damit blieben die deutschen Ski-Damen im Super-G ohne Ergebnis. Nach acht Starterinnen lag die Lokalmatadorin Federica Brignone in Führung, wobei zu diesem Zeitpunkt erst vier Athletinnen das Ziel erreicht hatten. Das Rennen war von zahlreichen Ausfällen geprägt.
Ausfälle prägen den wettbewerb
Neben den deutschen Athletinnen schieden auch andere Top-Fahrerinnen aus, darunter die Olympiasiegerin von 2018, Ester Ledecka (Tschechien). Die schwierigen Bedingungen und die anspruchsvolle Strecke forderten ihren Tribut. Das Team versuchte Aicher vor dem Start noch Mut zu machen: “Die Tore kommen sehr schnell, sei bereit!”.
Fehlende topfavoritinnen
Das Rennen wurde zudem von einigen wichtigen Absenzen überschattet. Die Speed-Queen Lindsey Vonn (USA) musste aufgrund eines Unterschenkelbruchs, erlitten bei einem Sturz in der Abfahrt, zusehen. Auch die Peking-Siegerin Lara Gut-Behrami (Schweiz) fehlte aufgrund eines Kreuzbandrisses. Zudem hatte die Weltmeisterin Stephanie Venier (Österreich) ihre Karriere bereits nach dem Titel 2025 beendet.
Ausblick und weitere rennen
Trotz der Enttäuschung im Super-G blicken die deutschen Ski-Damen optimistisch auf die kommenden Rennen. Es bleibt abzuwarten, ob sie in den verbleibenden Wettbewerben die Chance auf weitere Medaillen haben werden. Die Olympischen Spiele in Cortina d'Ampezzo versprechen weiterhin spannende Momente und unvorhersehbare Ergebnisse. Wir bleiben dran und berichten weiter!
