Olympia 2026: jungk und grotheer holen silber und bronze im skeleton – ein triumph für deutschland

Deutsche skeleton-piloten auf dem podium

Cortina d’Ampezzo/Italien – Ein großartiger Erfolg für den deutschen Skeleton-Sport! Axel Jungk und Christopher Grotheer sicherten sich bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo die Silber- und Bronzemedaille. Der Brite Matt Weston gewann die Goldmedaille. Das Rennen war auch von der Disqualifikation des ukrainischen Athleten Wladyslaw Heraskewytsch überschattet, die vom CAS bestätigt wurde.

Dominanz des briten weston

Dominanz des briten weston

Matt Weston zeigte von Anfang an eine beeindruckende Leistung und setzte sich mit einer Gesamtzeit von 3:43,44 Minuten klar durch. Die deutschen Athleten, Axel Jungk (+0,88 Sekunden) und Christopher Grotheer (+1,07 Sekunden), kämpften hart und konnten sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Die Bedingungen im Eiskanal waren ideal, was zu schnellen Zeiten führte.

Jungk und grotheer: nervenstarke leistungen

Jungk und grotheer: nervenstarke leistungen

Christopher Grotheer, der sich erst kurz vor den Spielen qualifizieren konnte, zeigte eine starke Leistung und sicherte sich die Bronzemedaille. Er strahlte nach dem Rennen vor Freude: „Ich bin einfach sau stolz auf mich!“. Axel Jungk zeigte im letzten Lauf zwar einige Wackler, konnte aber seine Position erfolgreich verteidigen.

Der verlauf der läufe

Der verlauf der läufe

Die deutschen Athleten steigerten ihre Zeiten in jedem Lauf. Grotheer und Jungk nutzten die niedrigen Temperaturen optimal aus. Weston konnte seine Führungsposition jedoch bis zum Schluss behaupten. Der dritte deutsche Starter, Felix Keisinger, beendete das Rennen auf einem respektablen sechsten Platz (+1,81 Sekunden).

Die disqualifikation von heraskewytsch

Die disqualifikation von heraskewytsch

Abseits der sportlichen Leistungen sorgte die Disqualifikation des ukrainischen Athleten Wladyslaw Heraskewytsch für Aufsehen. Der CAS-Sportgerichtshof bestätigte das Urteil, welches auf Regelverstößen bezüglich des Helms basierte. Die Entscheidung war umstritten, hatte aber keinen Einfluss auf die Medaillenvergabe.

Stimmen zum rennen

Stimmen zum rennen

Christopher Grotheer äußerte sich glücklich und erleichtert über seine Bronzemedaille. Axel Jungk gab zu, im letzten Lauf gezittert zu haben, war aber letztendlich sehr zufrieden mit seinem zweiten Platz. Die deutschen Skeleton-Piloten zeigten eine beeindruckende Teamleistung und sorgten für einen erfolgreichen Tag für Deutschland.

Ergebnisse im überblick

Ergebnisse im überblick

PlatzAthletZeit
1Matt Weston (Großbritannien)3:43,44
2Axel Jungk (Deutschland)3:44,32
3Christopher Grotheer (Deutschland)3:44,51