Olympia 2026: jocher und straßer verpassen podestplatz in der team-kombination
Enttäuschung für das deutsche team in der alpinen kombination
Simon Jocher und Linus Straßer haben bei der alpinen Team-Kombination der Olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina d’Ampezzo leider nicht den erhofften Erfolg erzielt. Das Duo belegte den elften Platz, weit entfernt von den Medaillenrängen. Die Goldmedaille ging an die Schweiz, die mit einer starken Leistung überzeugte.

Der rennverlauf im detail
Die Abfahrt wurde von Giovanni Franzoni aus Italien dominiert, der mit einer Zeit von 1:51,80 Minuten die Bestzeit aufstellte. Simon Jocher konnte sich nicht in den Kreis der Top-Fahrer einreihen und beendete den Abfahrtslauf auf dem elften Platz. Im Anschluss übernahm Linus Straßer den Slalom-Part, konnte aber den Rückstand nicht mehr aufholen.

Schweizerischer doppelsieg
Die Schweizer zeigten eine beeindruckende Leistung und sicherten sich sowohl den ersten als auch den zweiten Platz. Franjo von Allmen und Tanguy Nef gewannen die Goldmedaille, während Vincent Kriechmayr und Manuel Feller aus Österreich die Silbermedaille errangen. Das zweite Schweizer Team mit Marco Odermatt und Loic Meillard komplettierte das Podest.

Straßers slalomlauf mit entscheidendem fehler
Im Slalom hatte Linus Straßer einen guten Start, verlor jedoch im flacheren Mittelteil des Kurses die Kontrolle und machte einen entscheidenden Fehler. Dieser Fehler kostete ihn wertvolle Zeit und verhinderte eine bessere Platzierung. „Ich bin gut reingekommen, hatte einen stabilen Stand. Aber dann im Knick ist es einfach vorbei“, so Straßer nach dem Rennen.

Die stimmen zum rennen
Sportschau-Experte Felix Neureuther beschrieb den Slalomkurs als „einfachsten Slalom der Saison“. Trotzdem gelang es den Deutschen nicht, das Maximum aus ihren Möglichkeiten herauszuholen. Die Konkurrenz zeigte eine konstant hohe Leistung und ließ den deutschen Team keine Chance auf eine Medaille.

Ausblick und zusammenfassung
Die alpine Team-Kombination war für das deutsche Team eine Enttäuschung. Trotzdem blicken die Athleten nach vorn und konzentrieren sich auf die kommenden Wettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2026. Die Schweizer hingegen können sich über einen doppelten Erfolg freuen und haben ihre Position als führende Skination weiter gefestigt.
