Olympia 2026: diese ski-fahrer könnten für die überraschung sorgen

Olympia 2026: aufstrebende stars und podest-träume im ski alpin

Die Olympischen Spiele sind ein Schaufenster für außergewöhnliche Leistungen und oft der Ort für unerwartete Medaillen. Im Ski Alpin gibt es immer wieder Athleten, die aus dem Schatten treten und die etablierten Stars herausfordern. Wir stellen Ihnen einige Kandidaten vor, denen bei Olympia 2026 die erste Podestplatzierung gelingen könnte. Die Wettkämpfe versprechen Spannung und Dramatik, denn der Weg zum olympischen Ruhm ist oft unvorhersehbar.

Ester ledecká als inspiration

Man denke an Ester Ledecká, die 2018 in PyeongChang sensationell im Super-G Gold gewann. Ihre Leistung war eine Überraschung, die auch für Tränen bei Favoritin Lara Gut-Behrami sorgte. Ledecká hatte vor diesem Triumph noch nie im Weltcup auf dem Podest gestanden, doch Olympia entfesselte ihr wahres Potenzial. Ähnliche Geschichten könnten sich bei den kommenden Spielen in Italien schreiben.

Nils alphand (frankreich): der aufsteiger

Nils alphand (frankreich): der aufsteiger

Nils Alphand, der Sohn der französischen Ski-Legende Luc Alphand, hat in dieser Saison einen deutlichen Fortschritt gezeigt. Mit zwei Top-5-Platzierungen in den Abfahrten von Gröden bewies er, dass er an guten Tagen mit der Spitze mithalten kann. Im Dezember 2023 zeigte er auch in Bormio eine starke Leistung. Allerdings muss er sich gegen starke Konkurrenten wie Odermatt und Paris durchsetzen, um seine Träume zu verwirklichen.

Laura pirovano (italien): die heimhoffnung

Laura pirovano (italien): die heimhoffnung

Laura Pirovano war beim Super-G in Crans-Montana kurz vor ihrem ersten Weltcupsieg, verpasste aber das letzte Tor und ging leer aus. Trotz dieser Enttäuschung ist sie in Topform und könnte bei den Heimspielen in Italien ihren Podestfluch brechen. Die 28-Jährige hat bereits zehn Mal im Weltcup die Plätze 4 und 5 belegt – ein Podestplatz wäre mehr als verdient.

Fabian gratz (deutschland): endlich konstanz

Fabian gratz (deutschland): endlich konstanz

Für Fabian Gratz scheint es in dieser Saison endlich zu „klicken“. Er fährt konstant in die Top 15 und erreichte in Alta Badia mit Platz 5 sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis. Auch beim Nachtriesenslalom in Schladming zeigte er sein Potenzial, doch letztendlich reichte es nur zu Platz 11. Diese Erfahrung könnte ihm bei Olympia zugutekommen.

Weitere kandidaten für das podium

Neben den bereits genannten Athleten gibt es weitere Fahrer, die bei Olympia für Furore sorgen könnten:

  • Sam Maes (Belgien): Starke Riesenslalom-Fahrten, aber noch ohne Podestplatz.
  • Maryna Gasienica-Daniel (Polen): Regelmäßig in den Top 10 im Riesenslalom, ein Podestplatz wäre längst überfällig.
  • Lara Della Mea (Italien): Zeigt in dieser Saison einen großen Fortschritt im Slalom und Riesenslalom.
  • Nina O'Brien (USA): Risikofreudige Fahrerin, der bisher der entscheidende Durchbruch fehlt.
  • Tanguy Nef (Schweiz): Talentierter Slalomfahrer, dem oft der zweite Durchgang zum Erfolg fehlt.
  • Steven Amiez (Frankreich): Nahe dran an den Top 3 im Slalom, aber noch ohne Podestplatz.
  • Katharina Huber (Österreich): Konstante Slalomfahrerin, die aber noch nie auf dem Podium stand.

Das duell rast gegen shiffrin und die schweizer hoffnungen

Im Kombinationsrennen dürfte sich ein spannendes Duell zwischen Rast und Shiffrin entwickeln. Auch die Schweizer Skiteam haben große Medaillenhoffnungen und könnten in Mailand zu den erfolgreichsten Nationen der Geschichte aufsteigen. Die kommenden Spiele versprechen also ein spannendes Kapitel im Ski Alpin.