Oklahoma city thunder schlägt trump aus: kein weißhaus-besuch für nba-champion
Die Oklahoma City Thunder haben den Weißhaus-termin abgeblasen. Der NBA-Champion um Isaiah Hartenstein sagt die traditionelle Ehre mit Donald Trump ab – mit einem lapidaren „Timing passt nicht“.

Die absage kommt zum ersten mal von einem männlichen us-team unter trump
Frauen-Nationalmannschaften hatten schon öfter Nein gesagt. Das US-Eishockey-Team der Frauen ließ den Präsidenten nach Olympia in Italien links liegen. Jetzt trauen sich auch die Männer. Die Thunder hätten am Samstag beim Auswärtsspiel in Washington direkt vorbeikommen können. Stattdessen fliegt die Truppe ohne Stippvisite in die Heimat.
Der Klub spielt den Vorgang herunter. „Wir sind dankbar für die Kommunikation“, heißt es im Statement. Mehr nicht. Kein politisches Bekenntnis, kein Statement zum Präsidenten. Nur ein knallharter Terminkonflikt – oder ein bewusster Bogen um ein Foto mit Trump?
Die Symbolik ist brisant. Seit 2017 boykottieren einige Teams aus Protest die Zeremonie. Trump antwortete damals mit deutlichen Worten. Jetzt ist er zurück im Oval Office – und der erste NBA-Champion seiner Amtszeit sagt ab. Die Frage ist: Wer folgt?
Die Thunder selbst haben andere Sorgen. Sie kämpfen in der Western Conference um die Spitzenposition. Hartenstein liefert als neuer deutscher Center Konstante, Gilgeous-Alexander ist MVP-Kandidat. Die Meisterfeier im Weißen Haus? Vorerst gestrichen. Die nächste Chance bekommt Trump nur, wenn sich Oklahoma City wieder durchsetzt – oder wenn das Team doch noch umschwenkt.
