Odermatt und meillard erneut auf dem podest: silber und bronze im riesenslalom

Odermatt und meillard erneut auf dem podest: silber und bronze im riesenslalom

Ein weiteres starkes Ergebnis für die Schweizer Ski-Asse! Marco Odermatt und Loïc Meillard feierten erneut gemeinsam einen Erfolg, diesmal im Riesenslalom. Nach der Team-Kombination der vergangenen Woche, in der sie um Medaillen kämpften, lieferten sie sich heute ein direktes Duell auf der Piste – und wurden beide mit Edelmetall belohnt. Die Freude bei beiden Athleten ist entsprechend groß.

Odermatt zufrieden mit silber trotz goldambitionen

Marco Odermatt zeigte sich im Interview mit dem SRF erfreut über die Silbermedaille. „Auch heute war klar: Irgendwo ist Gold das Ziel gewesen“, gestand er. Er betonte jedoch, dass er seine Konstanz erneut unter Beweis gestellt habe, indem er in jedem Rennen um den Sieg mitfahre. „Das ist unglaublich und heute bin ich sehr, sehr zufrieden.“ Besonders wertvoll sei die Medaille, da er seit dem Rennen in Adelboden kaum auf Riesenslalom-Skiern trainieren konnte.

Kurze vorbereitung – kein nachteil?

Kurze vorbereitung – kein nachteil?

Odermatt erklärte, dass er vor Schladming nur kurz trainiert und am Freitag einen weiteren Lauf absolviert habe. Die verkürzte Vorbereitung habe ihn jedoch nicht beeinträchtigt. „Das Programm ändert nichts, denn am Ende hat jeder die gleichen Voraussetzungen.“ Er räumte ein, dass es natürlich etwas anderes sei, wenn man sich wie Lucas Pinheiro Braathen fast drei Wochen intensiv auf ein Rennen vorbereiten könne und dann die Startnummer 1 erhalte. „Aber er hat das perfekt umgesetzt.“

Meillard stolz auf podestplatz trotz ungewohnter piste

Loïc Meillard zeigte sich überglücklich über seine Bronzemedaille, insbesondere da er die Piste nicht als seine Stärke eingeschätzt hatte. „Ich glaube, noch stolzer, weil es jetzt drei Grossevents hintereinander sind, bei denen ich im Riesenslalom auf dem Podest stehe.“ Diese Konstanz mache ihn besonders stolz. Er gab zu, dass er eisige und steilere Pisten bevorzugt, betonte aber, dass es kein einfacher Lauf gewesen sei.

Analyse des rennens: angriff statt sauberkeit

„Es hat geschlagen, du hast die Spur nicht gesehen und musstest trotzdem attackieren. Das gefällt mir auch. Ich glaube, der zweite Lauf war sehr stark und eigentlich haben wir alles schon im ersten Lauf verloren“, analysierte Meillard. Er habe aus den Fehlern im ersten Lauf gelernt und entsprechende Anpassungen vorgenommen. „Es war ein bisschen ein anderer Ski, den ich gefahren bin, und auch die Technik und der Rennplan waren anders. Ich wollte weniger sauber fahren, eher mehr auf Attacke, egal ob Fehler passieren, und das hat sich ausgezahlt.“

Ausblick und weitere rennen

Die Leistungen von Odermatt und Meillard unterstreichen einmal mehr die Stärke des Schweizer Ski-Teams. Die beiden Athleten werden auch in den kommenden Rennen sicherlich wieder um die Spitzenplätze mitfahren. Die Fans dürfen sich auf weitere spannende Duelle und packende Rennen freuen. Die kommenden Rennen im Ski Alpin Kalender versprechen weiterhin Hochspannung.