Odermatt erhält ehrendoktorwürde: skikönig wird geehrt!

Marco Odermatt, der Mann, der den alpinen Skizirkus in den letzten Jahren regelrecht dominiert hat, erlebt einen weiteren Karrierehöhepunkt. Nicht auf der Piste, sondern im Hörsaal: Die EPFL Lausanne wird dem Schweizer Ausnahmeathleten eine Ehrendoktorwürde verleihen – eine Anerkennung, die seinesgleichen sucht.

Eine auszeichnung jenseits der kristallkugeln

Eine auszeichnung jenseits der kristallkugeln

Fünfmal in Serie sicherte sich Odermatt die grosse Kristallkugel für den Gesamtweltcup, ein historischer Erfolg, der seinesgleichen sucht. Dazu kommen elf kleine Kristallkugeln für Siege in Disziplinenwertungen, drei Weltmeistertitel und vier Olympische Medaillen, darunter Gold. Doch diese Auszeichnung ist anders. Sie ehrt nicht nur seine sportlichen Leistungen, sondern auch seinen Beitrag zu seinem Fachgebiet – ein Beweis für die beeindruckende Persönlichkeit des 28-Jährigen.

Die Verleihung am Montag ist mehr als nur eine weitere Trophäe. Sie reiht sich in die Riege der grossen Auszeichnungen ein, wie sie einst Roger Federer zuteil wurde, der 2017 von der medizinischen Fakultät der Universität Basel mit einem Ehrendoktortitel geehrt wurde. Der Vergleich ist schmeichelhaft und unterstreicht die Einzigartigkeit des Moments für Odermatt.

Doch was bedeutet diese Ehre eigentlich für den bescheidenen Schweizer? Odermatt, der für seine Teamkollegen stets eine Inspiration ist, hat sich in den letzten Jahren nicht nur als Skirennfahrer, sondern auch als Vorbild etabliert. Seine Disziplin, sein Ehrgeiz und seine Bescheidenheit machen ihn zu einem wahren Ausnahmeathleten.

Die EPFL würdigt damit nicht nur die sportlichen Erfolge, sondern auch die Werte, die Odermatt verkörpert. Eine Auszeichnung, die weit über die Grenzen des Sports hinausgeht und zeigt, dass Leistung und Persönlichkeit Hand in Hand gehen können. Odermatt beweist einmal mehr, dass er nicht nur auf der Piste, sondern auch abseits davon ein wahrer Champion ist.