Noé roth erkämpft silber im skicross – nervenstärke entscheidet

Silber für noé roth im packenden skicross-final

Noé Roth hat sich im dramatischen Super-Final des Skicross-Wettbewerbs die Silbermedaille gesichert und einmal mehr bewiesen, dass er auch unter höchstem Druck seine Nerven behält. Der 25-Jährige lieferte eine beeindruckende Leistung ab, insbesondere nach einer hart umkämpften Qualifikation. Seine Fahrt war geprägt von Mut, Technik und vor allem mentaler Stärke.

Knappe qualifikation und die stressigsten 20 minuten

Knappe qualifikation und die stressigsten 20 minuten

Der Weg ins Finale war alles andere als einfach. Noch am Freitagmorgen schien die Teilnahme am Final für Roth gefährdet. Als Zwölfter der Qualifikation qualifizierte er sich nur knapp für die entscheidenden Runden am Nachmittag. Er selbst beschrieb die folgenden 20 Minuten als “die stressigsten seines Lebens”. Doch er bewältigte den Druck und zeigte im Laufe des Tages eine Steigerung seiner Leistung.

Der super-final – nerven aus stahl

Der super-final – nerven aus stahl

Im Super-Final behielt Roth die Übersicht und sprang zu einer verdienten Silbermedaille. Die Konkurrenz war stark, aber Roth zeigte eine beeindruckende Fahrt und bestätigte seine Topform. Nach der Siegerehrung zeigte sich der Zuger im Interview mit dem SRF überwältigt und glücklich. „Ich spüre aktuell alle schönen Emotionen. Es waren wohl die stressigsten 20 Minuten meines Lebens. Nach der Qualifikation hatte ich ein befreites Gefühl und wusste, dass ich nur noch gewinnen kann“, so der stolze Silbermedaillengewinner.

Knapp am gold vorbeigeschrammt: die landung entschied

Trotz der Silbermedaille haderte Noé Roth kurzzeitig mit dem Ausgang. Er analysierte seine Fahrt und erklärte, dass der Sprung eigentlich perfekt gewesen sei. „Am Ende drückte ich die Landung etwas rein. Darauf achten die Kampfrichter in diesem Jahr extrem, ansonsten wäre es wohl Gold gewesen“, sagte er. Dennoch zeigte er sich mit dem zweiten Platz äußerst zufrieden.

Gold-ambitionen erfüllt – aber silber schmeckt auch

Vor den Spielen hatte Roth eine klare Gold-Ansage gemacht. Trotzdem zeigte er sich nach dem Rennen versöhnlich und betonte, dass auch Silber eine großartige Leistung sei. Die Enttäuschung über das verpasste Gold war zwar spürbar, doch die Freude über die Silbermedaille überwog deutlich.

Keine zeit zum feiern: teamwettkampf steht an

Für Noé Roth bleibt nicht viel Zeit, den Erfolg ausgiebig zu feiern. Bereits morgen steht der Teamwettkampf an. Als Sohn der Olympia-Bronze-Gewinnerin Colette Roth-Brand trägt er eine sportliche Tradition im Gepäck und wird auch im Team alles geben, um eine weitere Medaille zu gewinnen. Die Vorfreude auf den Teamwettkampf ist groß.