Ning zhongyan schreibt eisschnelllauf-geschichte bei olympia – sonnekalb lobt

Sensation in mailand: ning zhongyan triumphiert

Ning Zhongyan aus China hat bei den Olympischen Winterspielen in Mailand eine unglaubliche Leistung vollbracht und die Goldmedaille im Eisschnelllauf über 1500 Meter gewonnen. Mit einer atemberaubenden Zeit von 1:41,98 Minuten stellte er einen neuen olympischen Rekord auf und ließ die Konkurrenz weit hinter sich. Sein Triumph sorgte für große Überraschung und Begeisterung in der Eisschnelllauf-Welt.

Finn sonnekalb erkennt die stärke des siegers an

Finn sonnekalb erkennt die stärke des siegers an

Auch der junge deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb zeigte sich beeindruckt von der Leistung des chinesischen Goldmedaillengewinners. Trotz seiner eigenen verpassten Medaille, lobte Sonnekalb Zhongyans Performance im ARD-Interview. „Dass der Chinese hier so ein Ding abzieht, hätte wahrscheinlich keiner gedacht“, so Sonnekalb, der das Rennen schließlich auf Platz 13 beendete. Er betonte außerdem die hohe Leistungsdichte im Wettbewerb.

Das podium: stolz und nuis komplettieren das feld

Das podium: stolz und nuis komplettieren das feld

Neben Ning Zhongyan standen auch andere Top-Athleten auf dem Podium. Die Silbermedaille ging an den US-amerikanischen Sprint-Star Jordan Stolz (1:42,75), der bereits zuvor erfolgreich bei den 500m und 1000m Rennen war. Den dritten Platz belegte der Niederländer Kjeld Nuis (1:42,82), der bereits 2018 und 2022 Olympiasieger über 1500m war.

Deutsche ergebnisse: dombek und klein im mittelfeld

Die weiteren deutschen Starter Hendrik Dombek (München) und Moritz Klein (Erfurt) konnten sich nicht unter den Top 10 platzieren. Dombek belegte den 19. Platz mit einer Zeit von 1:46,52, während Klein mit 1:46,54 auf dem 20. Platz landete. Die deutsche Mannschaft hatte sich mehr erhofft, zeigte aber dennoch eine solide Leistung.

Sonnekalbs rennen: fehlstart und verpasste chance

Finn Sonnekalb startete im 14. von 15 Paaren und hatte aufgrund seiner bisherigen Erfolge im Weltcup 2025/26 gute Voraussetzungen. Ein Fehlstart des Norwegers Sander Eitrem beeinträchtigte jedoch den Rennverlauf. Sonnekalb konnte sich nicht wie erhofft in eine Top-Position vorarbeiten und erreichte mit einer Zeit von 1:45,64 lediglich den 13. Platz.

Ein kämpferischer ausblick für die zukunft

Trotz der verpassten Medaille zeigte sich Sonnekalb kämpferisch und humorvoll. „Es tut weh, jetzt vier Jahre warten zu müssen, bis man Olympiasieger ist“, sagte der Teenager aus Erfurt in seinem Interview. Er blickt bereits optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe und versprach, an seinen Schwächen zu arbeiten. Der junge Athlet bewies einmal mehr seinen unbändigen Willen und seine positive Einstellung.