Niners chemnitz: playin-gefahr wächst nach bayern-niederlage

Chemnitz steht vor einer schwierigen Aufgabe: Nach der dritten Pleite in Folge beim FC Bayern München rückt die Gefahr, die Playins der BBL zu verpassen, immer näher. Doch die Leistung in München zeigt, dass in den Sachsen noch Hoffnung schlummert.

Ein kämpferischer auftritt, der am ende nicht reichte

Ein kämpferischer auftritt, der am ende nicht reichte

Die Niners Chemnitz lieferten sich beim Rekordmeister ein Duell auf Augenhöhe – zumindest bis zum letzten Viertel. Nach dem enttäuschenden Hinspiel, in dem die Bayern mit großem Abstand gewannen, präsentierten sich die Gäste diesmal deutlich verbessert. Vor allem das Treffen aus der Distanz funktionierte, sodass die erste Halbzeit ausgeglichen blieb. Die Kabine wurde mit einem knappen 46:45 für die Münchner verlassen. Ein Zeichen dafür, dass die Mannschaft von Rodrigo Pastore sich gefangen hatte.

Doch dann folgte der entscheidende Wendepunkt. Ein 10:0-Lauf der Bayern brachte die Sachsen aus dem Konzept. Drei Ballverluste in Kombination mit einem perfekten Münchner Spielzug führten zu einer komfortablen Führung, die die Niners nicht mehr wegzubringen vermochten.

Eric Washington und Kevin Yebo waren mit 15 bzw. 13 Punkten die erfolgreichsten Werfer der Gäste, konnten die Niederlage aber nicht verhindern. Das Team muss nun am kommenden Mittwoch gegen ratiopharm Ulm alles geben, um den Rückstand auf die Playin-Plätze zu verringern.

Die Niederlage in München unterstreicht die Wichtigkeit des nächsten Spiels. Die Niners müssen ihre Stärken – insbesondere die Treffsicherheit von außen – wiederfinden und sich gegen Ulm behaupten, um ihre Hoffnungen auf die Playins am Leben zu erhalten. Es ist ein Rennen gegen die Zeit, aber die Leistung in München zeigt, dass die Sachsen bereit sind, zu kämpfen.