Nikaidos reise-odyssee endet: skisprung-star fliegt endlich nach lahti

Fast eine Woche in Dubai gestrandet, ohne Gepäck, mit gesperrtem Luftraum über dem Kopf – Ren Nikaido hat in den letzten zehn Tagen mehr Flughäfen von innen gesehen als die meisten Menschen in einem ganzen Leben. Jetzt ist die Odyssee vorbei. Am Freitag kam das erlösende Go: Der japanische Skisprung-Star darf endlich weiter.

Was hinter dem reise-chaos wirklich steckt

Es begann eigentlich harmlos. Nikaido wollte nach den Weltcup-Springen in Predazzo – wo er gleich dreimal auf dem Podest stand – ein paar Tage Erholung in Japan genießen. Heimflug, auftanken, zurück nach Europa. Klingt simpel. Wurde es nicht.

Mitte vergangener Woche, beim Rückflug vom Tokioter Flughafen Narita Richtung Europa, streikte die Technik im Flieger. Nikaido musste raus aus der Maschine. Das Nachtflugverbot in Narita tat sein Übriges – kein Ersatzflug, kein Weiter, nur warten bis zum nächsten Morgen.

Dann die unglückliche Entscheidung: eine Route über die Vereinigten Arabischen Emirate. Genau dort, wo wegen aktiver Kriegshandlungen in der Region der Luftraum dichtgemacht wurde. Dubai wurde zur vorläufigen Endstation – ohne Gepäck, ohne klares Abreisedatum.

Sechs tage stillstand, dann ein einziges wort

Sechs tage stillstand, dann ein einziges wort

Sechs Tage harrte der Dritte des Gesamtweltcup-Standings aus. Sechs Tage, in denen der Rest des Weltcup-Trosses in Bad Mitterndorf Skiflüge absolvierte und Nikaido nur zuschauen konnte. Sein Abschiedsbild aus Dubai sagte alles – ein einziges englisches Wort: „Finally