New yorks bürgermeister hebt sperrstunde für kinder auf – wegen nba-finale!
Ein ungewöhnlicher Schachzug in der Stadt der unendlichen Möglichkeiten: New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat gestern überraschend eine zeitweise Ausnahmeregelung für die Sperrstunde von Kindern erlassen. Anlass ist das NBA-Finale zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs.

Ein politisches statement mit basketball-bezug
Die Entscheidung, die vor allem auf Social Media für Aufsehen gesorgt hat, wurde von Mamdani als eine Geste der Solidarität mit den Knicks-Fans und insbesondere mit den jungen Anhängern des Teams begründet. „Als Bürgermeister muss man schwierige Entscheidungen treffen. Aber diese war einfach“, erklärte er in einem Tweet, der prompt viral ging. Die zeitweise Aufhebung der Sperrstunde soll es den Schülern ermöglichen, die Spiele bis zum Ende zu verfolgen, ohne gegen die üblichen Schlafenszeiten verstoßen zu müssen.
Die sogenannte „Bedtime“-Verordnung, die nun vorübergehend außer Kraft gesetzt ist, ist keine strenge gesetzliche Regelung oder gar eine generelle Ausgangssperre, sondern eher ein symbolischer Rahmen. Dennoch sorgte die Entscheidung des ersten muslimischen Bürgermeisters von New York, der sich laut eigenen Angaben auch als Fan von Cesc Fábregas und dem Arsenal London bezeichnen kann, für Schlagzeilen. Er unterzeichnete die entsprechende Anordnung gemeinsam mit einer Gruppe von Schülern, deren kleine Hände für den bleibenden Eindruck sorgten.
Die Ausnahmeregelung gilt ausschließlich während der Dauer der NBA-Finalserie. Das erste Spiel zwischen den Knicks und den Spurs im Madison Square Garden findet heute Abend statt, und die kleinen Knicks-Fans in New York dürfen nun bis etwa 23:30 Uhr wach bleiben, um das Spiel zu verfolgen. Beobachter sehen in der Maßnahme vor allem eine ausgeklügelte Public-Relations-Strategie und einen emotionalen Stärkungsschub für die Stadt. Ob diese ungewöhnliche Taktik tatsächlich zum Erfolg der Knicks beiträgt, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Bürgermeister Mamdani hat mit dieser Entscheidung für Gesprächsstoff gesorgt und die Aufmerksamkeit auf seine Stadt gelenkt – und das mit einem Augenzwinkern.
