Neuer spielt mit der dfb-rückkehr – matthäus abgeblitzt!

München – Manuel Neuer hat nach seinem glanzvollen Auftritt in der Champions League gegen Real Madrid die Diskussion um eine mögliche Rückkehr ins DFB-Team neu entfacht. Während Bundestrainer Julian Nagelsmann und Neuer selbst ein Comeback eigentlich ausgeschlossen hatten, ließ der Keeper nun eine kleine Hintertür offen, die Lothar Matthäus prompt nutzte – mit einem klaren Fehlanzeige.

Neuer schwingt den katze und maus-spiel

Neuer schwingt den katze und maus-spiel

Die Leistung des Bayern-Torwarts am Dienstagabend war schlichtweg herausragend. Seine Paraden waren entscheidend für den Sieg im Hinspiel, was ihm den Titel „Man of the Match“ einbrachte. In der Sport1-Einzelkritik wurde er mit einer 1 gewürdigt. Doch statt auf den Erfolg zu fokussieren, lenkte Neuer die Aufmerksamkeit auf die Frage, ob das Thema Nationalmannschaft denn nun wieder aufleben solle. Ein fragendes Lächeln und der Zusatz: „Sollen wir das Thema jetzt wieder aufmachen?“ – das ließ die Spekulationen sofort wieder hochkochen.

„Ich konzentriere mich auf Bayern“, betonte Neuer anschließend. Sein Fokus liege ausschließlich auf den Aufgaben mit dem FC Bayern in der Bundesliga und der Champions League. Ein Anruf des Bundestrainers interessiere ihn keinesfalls. „Wo haben wir denn heute gespielt?“, fragte der 40-Jährige rhetorisch, bevor er hinzufügte: „Das war ein sensationelles Spiel. Wir reden jetzt nicht über die Nationalmannschaft. Es ist alles entspannt.“

Der ehemalige Rekordnationalspieler und TV-Experte Lothar Matthäus hatte zuvor vehement gefordert, dass Neuer unbedingt bei der WM dabei sein müsse. Doch auf diese Forderung reagierte Neuer mit einem kurzen, aber deutlichen „Haben wir gerade schon gehabt. Du bist zu spät. Alles gut.“ Ein klares Statement, das die Diskussion abrupt beendete.

Es bleibt abzuwarten, ob Neuer angesichts seiner weiterhin beeindruckenden Leistungen in den kommenden Wochen noch einmal seine Position überdenken wird. Doch eines ist sicher: Der Bayern-Kapitän genießt den Moment und scheint sich im Augenblick vor allem auf seine Aufgaben im Verein zu konzentrieren. Die WM-Debatte scheint vorerst abgehakt – zumindest von Seiten des „Man of the Match“.

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