Neuer mit aura: dfb-elf hofft auf wm-glückstag!
Winston-Salem – Manuel Neuer, der Torhüter mit der außergewöhnlichen Ausstrahlung, ruht die Hoffnungen der deutschen Nationalmannschaft vor dem WM-Auftakt gegen Curacao auf seinen Schultern. Und es gibt einen Hoffnungsschimmer mehr: Der 14. Juni könnte für die DFB-Elf ein besonders glückverhender Tag sein.

Ein datum voller triumphe
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat eine bemerkenswerte Erfolgsbilanz an diesem Tag. Von 1970 bis heute wurden in elf Spielen acht Siege und drei Unentschieden errungen – eine beeindruckende Serie, die die Fans vor dem Spiel gegen Curacao hoffen lässt. Der Startschuss für diese Erfolgsserie war der 14. Juni 1970, als Uwe Seelers Kopfball und Gerd Müllers Volley den Weg ins WM-Halbfinale ebneten. Und die jüngste Erinnerung? Das fulminante 5:1 gegen Schottland bei der Heim-EM 2024 – ein Feuerwerk, das im Gedächtnis bleibt.
Die Aura des Routiniers: Doch nicht nur die Historie stimmt. Manuel Neuer, der am 40. Geburtstag steht, wird von seinen jüngeren Teamkollegen mit Respekt und Bewunderung betrachtet. Oliver Baumann mag die „Aura“ etwas zurückhaltender sehen, aber die jüngere Generation spürt die Erfahrung und die Ruhe, die Neuer ausstrahlt. Ein entscheidender Faktor, wenn es um den Ernstfall geht.
Und auch Bundestrainer Julian Nagelsmann zeigte im Training, was er kann. Ein Freistoß über eine Dummy-Mauer hinweg – eine Reminiszenz an seine eigene, früh beendete Karriere – landete mit unglaublicher Präzision im Tor. Nagelsmann, der jüngste Trainer der WM, beweist damit, dass er nicht nur ein Taktiker, sondern auch ein begnadeter Fußballer ist.
Undav lobt Neuers Erfahrung: „Er ist einfach einer der besten Torhüter aller Zeiten“, schwärmt Deniz Undav. „Wenn du auf ihn zuläufst, kannst du schon mal erschrecken.“ Ein Kompliment, das die Bedeutung Neuers für das Team unterstreicht. Die Worte des Stürmers bestätigen, dass die Erfahrung des Torwarts ein entscheidender Faktor sein kann.
Doch nicht nur die sportliche Vorbereitung läuft gut. Sogar WM-Orakel Taio, der Ameisenbär aus Münster, deutet auf ein Unentschieden hin. Die Würmer, die der Bär bevorzugt, scheinen die Vorzeichen für ein spannendes Spiel anzudeuten.
Am Sonntag um 19 Uhr MESZ beginnt für die DFB-Elf die Reise zur WM 2026. Mit Neuer im Tor und dem Glück des 14. Juni im Rücken – kann die deutsche Mannschaft einen erfolgreichen Start hinlegen?
