Netzhoppers stolpern gegen powervolleys – düren erobert spitze

Die Netzhoppers haben dem Spitzenreiter nicht das Bein gestellt, sondern sich selbst ins Aus gespielt. Mit 1:3 (25:23, 18:25, 21:25, 15:25) verloren die Brandenburger in Düren – und sahen zu, wie die Powervolleys die Tabellenführung übernahmen.

Ein satz glanz, drei sätze frust

Der Auftakt glänzte: Königs Wusterhausen nagte mit rasanten Aufschlägen an den Nerven der Westfalen, nahm Satz eins mit 25:23 mit. Doch die Freude währte nur einen Handtuchwechsel. Düren schaltete den Turbo, zog Aufschlagserie um Aufschlagserie, und plötzlich stand es 1:1.

Der durchgängig ausgeglichene durchgang versprach die Überraschung, doch zwei Breaks reichten den Powervolleys zum 25:21. Satz vier wurde zur Demontage: 15 Punkte holten die Gäste, 25 der haushohe Favorit. Die Halle am Westwall explodierte, die Netzhoppers schlichen mit hängenden Köpfen in die Kabine.

Platz sieben reicht – samstag wird es brenzlig

Platz sieben reicht – samstag wird es brenzlig

Trotz der Pleite haben die Netzhoppers ihre Playoff-Ticket sicher in der Tasche – Rang sieben ist nicht mehr zu nehmen. Am Samstag kommt mit Friedrichshafen jedoch der nächste Prügelknabe der Liga nach Cottbus. Dann heißt es: Koffer packen oder Schützenhilfe erhalten, will man in der Zwischenrunde noch oben mitmischen.

Die Powervolleys feiern indes die Revanche für die 2:3-Niederlage aus dem Hinspiel und übernehmen die Pole-Position vor den Berlinern. Für Düren geht es nun darum, die Spitze bis zum letzten Spieltag zu verteidigen – und die Netzhoppers wissen, dass sie in der entscheidenden Phase noch eine Schippe drauflegen müssen, wollen sie im Mai um die Meisterschaft mitreden.