Nemeth-foul: lakers-verteidiger muss fünf spiele zähne zeigen!

Schwierige Nachrichten für die Fans des SC Rapperswil-Jona Lakers: Verteidiger Patrik Nemeth wird für fünf Spiele gesperrt und mit 7'500 Franken belegt. Der Grund: zwei riskante Crosschecks im sechsten Playoff-Viertelfinalspiel gegen den HC Fribourg-Gotteron, die nun teuer zu Bußen haben.

Die disziplinarkommission schlägt hart zu

Die disziplinarkommission schlägt hart zu

Die Entscheidung der Disziplinarkommission ist kein Paukenschlag, sondern eine notwendige Konsequenz. Der Player-Safety-Officer hatte bereits im Vorfeld eine deutliche Sperre vorgeschlagen, die nun umgesetzt wurde. Ein erster Cross-Check wurde mit einer Sperre geahndet, der zweite, gezielte und heftige Kontakt mit dem am Eis liegenden Jonas Taibel führte zusätzlich zu weiteren Strafen.

Die Szene, die für Aufsehen sorgte, zeigt Nemeth, wie er Taibel im Kopf- und Nackenbereich trifft und ihn anschließend mit einem weiteren Crosscheck am Boden hält. „Taibel befand sich in einer wehrlosen und gefährdeten Position“, so die Begründung des Player-Safety-Officers. Ein solches Verhalten ist nicht hinnehmbar und muss konsequent geahndet werden.

Nemeth hat bereits eine Strafe im siebten Spiel abgesessen, das Fribourg knapp mit 4:3 nach Verlängerung gewann. Die kommenden vier Partien der Playoff-Halbfinalserie muss er zwingend aussetzen. Sollte die Serie schneller beendet werden, sieht seine Saison als Importspieler bereits jetzt dem Ende entgegen. Die Frage ist, ob dieser Vorfall den Lakers im Kampf um den Einzug ins Halbfinale entscheidend schaden wird.

Der EVZ und der SCRJ lieferten sich in den Play-Ins ein hart umkämpftes Duell, das letztendlich unentschieden endete. Nun muss Rapperswil ohne einen wichtigen Defensivspieler auskommen und hoffen, dass die Mannschaft geschlossen die Herausforderung annimmt. Die Sperre für Nemeth sendet ein klares Signal: Gefährliches Verhalten auf dem Eis wird nicht toleriert – und das ist auch gut so.