Nebel stoppt 1860-sieg kurz – aue versinkt im abstiegssumpf

Siebzehn Minuten Pause wegen Nebels, ein Schiedsrichter, der selbst auf die Torlinie geht um zu prüfen ob er noch etwas sieht – und am Ende ein TSV 1860 München, das trotz allem auf Platz 5 der 3. Liga klettert. Das Spiel am 27. Spieltag gegen Erzgebirge Aue war kein gewöhnliches Fußballspiel. Es war ein Kampf gegen den Gegner, gegen die Tabelle und gegen das Wetter.

Der nebel als dritte mannschaft auf dem platz

Der nebel als dritte mannschaft auf dem platz

Schon in der zweiten Halbzeit wurde die Luft im Grünwalder Stadion dichter. Referee Tom Bauer unterbrach die Partie in der 55. Minute – fünf Minuten nachdem Sigurd Haugen das 2:1 für die Löwen erzielt hatte. Kein Zufall, kein Ermessen aus dem Bauch heraus: Bauer schilderte nach dem Abpfiff nüchtern, wie er zur Entscheidung kam. „Grundsätzlich müssen wir ja von Torlinie zu Torlinie schauen können, und da ist es schonmal ein guter Indikator, wenn die Jungs nicht mal bis zur anderen Seite schauen können