Narváez steigt aus: ecuadorianer bricht bei königsetappe ab
Schock in den Dolomiten: Jhonatan Narváez, der dreifache Etappensieger der diesjährigen Giro d’Italia, hat das Rennen heute frühzeitig abgebrochen. Ein herber Schlag für das UAE Emirates-XRG Team, das nun mit nur noch vier Fahrern weiterkämpfen muss.
Ein sturz wirft narváez zurück
Noch am Vortag feierte Narváez seinen dritten Etappensieg, doch der Jubel währte nicht lange. Bereits wenige Kilometer nach dem Start der 19. Etappe, der gefürchteten Königsetappe durch die Dolomiten, stieg der Ecuadorianer auf der Strecke neben dem Fahrzeugkonvoi aus. Wie sein Team mitteilte, war Narváez am Vortag auf dem Weg zum Bus gestürzt. Die Folgen des Sturzes machten ihm zu schaffen, sodass er sich gemeinsam mit dem Team zu einem Abbruch entschloss. Eine bittere Pille für den 29-Jährigen, der seine Ambitionen im Kampf um das Sprintertrikot damit wohl endgültig begraben musste.

Weitere ausfälle bei ef education-easypost
Doch Narváez war nicht der einzige Fahrer, der das Rennen vorzeitig verlassen musste. Auch James Shaw und Michael Valgren vom Team EF Education-EasyPost traten am Freitag in Feltre nicht zur 19. Etappe an. Laut Teamangaben sind beide nicht krank oder verletzt, sondern sollen in den kommenden Tagen zur Schonung und Erholung freigestellt werden, um sich optimal auf die weiteren Rennen im Sommer vorzubereiten. <„Wir haben enormen Respekt vor dem Giro und werden bis Rom weiterkämpfen“, betonte das Team in einer Erklärung, wobei die Priorisierung der Gesundheit und Erholung im Vordergrund stand, angesichts der bereits zahlreichen Verletzungen in dieser Saison.
Die Entscheidung zeigt, dass die Teams die langfristige Planung nicht aus den Augen verlieren, auch wenn der Giro d’Italia eine prestigeträchtige Rundfahrt ist. Die Dolomiten-Etappe forderte ihren Tribut, und die Ausfälle von Narváez, Shaw und Valgren verdeutlichen die körperlichen Strapazen, denen die Fahrer im Peloton ausgesetzt sind. Das Rennen um das Punktetrikot bleibt spannend, während die anderen Teams versuchen, die entstandenen Lücken zu füllen und ihre eigenen Ziele zu verfolgen.
