Nagelsmann zündet musiala-turbo und schwärmt vom bayern-buben karl

Julian Nagelsmann schickt Jamal Musiala eine Nachricht, die klingt wie ein Startschuss: 100 Prozent bis zur WM – mehr Luft nach oben gibt es nicht. Der Deutsche verpasst die Länderspiele gegen die Schweiz und Ghana, weil sein im Sommer operiertes Bein erneut schmerzt. Doch der Bundestrainer flötet statt Sorgen ein Loblied auf den 21-Jährigen und zugleich auf dessen möglichen Ersatz.

„Er hat nicht mehr viel Zeit, das steht fest“, sagt Nagelsmann mit Blick auf die WM im Sommer 2026, „aber ich traue ihm zu, dass er auf 100 Prozent kommt.“ Die Schmerzreaktion sei keine Rückkehr der schweren Verletzung, sondern ein normales Zwischenspiel. „Wenn die Schmerzen nicht tragbar sind, bist du gehemmt. Das wollen wir verhindern.“

Stuttgarter kurzarbeit – karl springt ein

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Während Musiala in München individualisiert, trainiert in Herzogenaurach ein 18-Jähriger, der schon beim FC Bayern Musialas Vertretung war: Lennart Karl. Nagelsmann schwärmt: „Er hat sehr auffällig trainiert, sich viel zugetraut, aber nicht übertrieben.“ Überrascht habe ihn die Ruhe des Offensivmanns. „Fußballisch war es sehr, sehr gut.“

Der Hype um den Jungstar habe Karl kaltgelassen. „Genau das macht ihn wertvoll für ein Turnier“, so der Bundestrainer. „Er verkörpert das Freche, Unbekümmerte und will Spiele entscheiden.“

Die Botschaft ist klar: Sollte Musiala doch stocken, wartet bereits der nächste Bayern-Junge, um das deutsche WM-Feuer zu schüren. Nagelsmann hat Plan A – und schon jetzt Plan B in Reichweite.