Pellegrini enthüllt: muttersein mit zwei töchtern ist härter als olympia!
Federica Pellegrini, die "Divina" des Schwimmsports, hat sich überraschend offen über die Herausforderungen des Mutterseins mit zwei kleinen Mädchen geäußert. Ein Monat und ein halbes nach der Geburt ihrer jüngsten Tochter Rachele offenbarte die mehrfache Olympiasiegerin ihren Followern, dass die Doppel-Mutterrolle alles andere als ein Kinderspiel ist.
Die realität des mutterseins: mehr als nur niedliche babys
Pellegrini, die diese neue Lebensphase gemeinsam mit ihrem Ehemann Matteo Giunta genießt, bezeichnet die aktuelle Situation als „tuff, sehr tuff, aber wir kommen klar“. Die Belastung, sowohl körperlich als auch emotional, ist enorm. In einem ironischen Vergleich mit ihrer eigenen sportlichen Karriere gestand sie: „Es ist viel schwieriger, zwei Mädchen zu versorgen, als bei den Olympischen Spielen zu schwimmen.“ Ein Ratschlag an werdende Mütter, pragmatisch und humorvoll zugleich: „Rüstet euch mit unendlicher Geduld aus und bereitet euch auf das Schlimmste vor, denn wenn es dann besser läuft, ist das nur ein Glück.“
Die täglichen Herausforderungen sind vielfältig. Rachele leidet unter heftlichen Sodbrennen und „spuckt ständig“, was Pellegrini dazu zwingt, die meiste Zeit mit der Kleinen im Arm oder in der Trage zu verbringen. Doch das ist nicht alles: Die ältere Schwester Matilde, gerade zwei Jahre alt, zeigt deutliche Eifersucht. Pellegrini beschreibt einen Wechsel zwischen „unendlicher Liebe, Küssen und Zärtlichkeiten“ und „schwarzen Ausbrüchen“, besonders wenn die Mutter stillt und das Stillkissen zum Vorschein kommt. Die ehemalige Schwimmerin räumt ein, dass Matilde anfangs „unerträglich“ war, ist aber zuversichtlich, dass die Kleine mit der Zeit lernen wird, die neue Situation zu akzeptieren.

Schuldgefühle und privatsphäre: ein balanceakt
Die zweite Schwangerschaft brachte für Pellegrini auch neue emotionale Dynamiken mit sich, insbesondere das Gefühl der Schuld, nicht allen beiden Töchtern die gleiche Aufmerksamkeit schenken zu können. „Mit der Ankunft von Rachele habe ich dieses Gefühl erlebt, weil ich nicht mehr in der Lage bin, beiden die gleiche Aufmerksamkeit zu geben, wie ich es gewohnt war. Ich kann nicht so viel Zeit mit Matilde verbringen, wie ich möchte, und auch nicht so viel mit Rachele, die so klein ist…“, gestand sie.
Pellegrini erklärte auch den Grund für ihre zweite Entscheidung für eine Kaiserschnittgeburt, nachdem die erste Geburt in eine Notfall-OP mündete, was zu einer schwierigeren Erholung aufgrund der „Narben über Narben“ führte. Sie bekräftigte zudem ihre strikte Haltung in Bezug auf die Privatsphäre ihrer Kinder: Ihre Gesichter werden nicht online geteilt, da die sozialen Medien und das Teilen von Kinderfotos „sehr gefährlich“ seien. Auch die Beziehung zu ihrem Mann hat sich verändert, aber Pellegrini blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir werden stärker denn je zurückkommen.“
Die „Divina“ hat bewiesen, dass auch eine Sportlerin von Weltformat mit den Herausforderungen des Mutterseins kämpft – und dabei einen erfrischend ehrlichen Einblick in ihr Leben gewährt.
