Marokkos 'siir siir' entflammt die charts – shakira im visier?
Ein Song stürmt die digitalen Charts, und das mit geradezu atemberaubender Geschwindigkeit: 'Siir Siir', der offizielle Song für Marokko bei der Weltmeisterschaft, hat innerhalb von nur 48 Stunden über 31 Millionen Aufrufe verzeichnet. Kann er Shakiras 'Dai Dai' als den internationalen Hit dieser WM ablösen?
Ein beat, der süchtig macht
Der Track, der am 8. Juni veröffentlicht wurde, entfacht eine globale Begeisterung. 'Siir Siir' ist Teil des offiziellen FIFA-Albums für die Weltmeisterschaft 2026, einer Compilation mit 18 Songs verschiedener internationaler Künstler, die gemeinsam ein Klangbild der gesamten Veranstaltung schaffen wollten. Doch es ist nicht nur die Vielfalt, die überzeugt, sondern vor allem der eingängige Rhythmus, der den Hörer sofort in seinen Bann zieht – und weit über die Grenzen Marokkos hinaus wirkt.

Die hommage an den wm-auftritt 2022
Der Titel 'Siir Siir', wörtlich übersetzt so viel wie 'Los, los!', ist eine direkte Anspielung auf den sensationellen WM-Auftritt der marokkanischen Nationalmannschaft im Jahr 2022. Damals erreichte das Team als Überraschungsteam das Viertelfinale und verpasste nur knapp gegen Kroatien den Einzug ins Halbfinale. Das Lied vereint die Stimmen von Nora Fatehi und Vegedream und wird von Sanjoy produziert. Doch das Video ist der wahre Game-Changer.

Nora fatehi – mehr als nur ein gesicht
Nora Fatehi, die kanadisch-marokkanische Sängerin und Tänzerin, stiehlt dem Song die Show. Die 34-Jährige, die in Bollywood zu den bekanntesten Tänzerinnen gehört, überzeugt mit ihren Moves in Bikini und Nationalmannschaftstrikot. Das Video führt durch malerische Landschaften Marokkos, vom Pariser Platz in Casablanca bis zur Basilika des Heiligen Herzens. Es zeigt auch das Prince Moulay Abdellah Sportzentrum in Rabat. Fatehi arbeitete bereits 2022 an dem Song 'Light the Sky' für die WM in Katar und bewies damit ihr internationales Talent.

Von toronto nach bollywood – eine beeindruckende karriere
Die in Toronto aufgewachsene Fatehi, deren Eltern ebenfalls marokkanischer Herkunft sind, studierte Politikwissenschaften in York, bevor sie sich dem Filmgeschäft in Indien zuwandte. Sie beschreibt sich selbst als „indisch im Herzen“ – eine Beschreibung, die ihre musikalische Vielseitigkeit und ihre globale Ausstrahlung unterstreicht. Die Zahlen sprechen für sich: 31 Millionen Aufrufe in 48 Stunden. Das ist ein Beweis für die Anziehungskraft von 'Siir Siir'.
