Julián Álvarez wird im Metropolitano ausgepfiffen – Transfer zu Barcelona weiterhin im Fokus
Madrid – Vor dem Spiel zwischen Atlético Madrid und Villarreal wurde Julián Álvarez im Estadio Metropolitano mit einem deutlichen Pfeifkonzert empfangen. Der Transferwunsch des argentinischen Stürmers im Sommer hatte ein unangenehmes Nachspiel.
Lautstarker Protest bei der Stadionansage
Als sein Name über die Stadionlautsprecher verkündet wurde, reagierten die Atlético-Anhänger mit einem lauten Pfeifkonzert. Álvarez saß mit gesenktem Kopf auf der Ersatzbank und blickte zu Boden. Es war sein erster Heimspiel-Auftritt seit dem Wechsel-Theater im Sommer.

Atlético bekräftigt: Álvarez bleibt
Der 26-Jährige, der nach der WM eigentlich zum FC Barcelona wechseln wollte, steht noch bis 2030 in Madrid unter Vertrag und hat einen Marktwert von 120 Millionen Euro. Klubdirektor Mateu Alemany betonte vor dem Spiel gegen Villarreal bei DAZN, dass die Kadernominierung von Álvarez ein klares Zeichen sei und er ab sofort einsatzbereit ist. Klubpräsident Enrique Cerezo argumentierte, dass der FC Barcelona der Situation nicht gerecht geworden sei.
Nur Arsenal als möglicher Abnehmer
Atlético Madrid ist dem Vernehmen nach grundsätzlich bereit, über einen Abgang von Álvarez zu verhandeln, allerdings unter einer Bedingung: Er soll nicht zum FC Barcelona wechseln. Stattdessen würden Gespräche nur mit dem FC Arsenal geführt, der weiterhin an Álvarez interessiert sein soll. Der Angreifer soll jedoch eine Offerte bereits abgelehnt haben und weiterhin auf einen Wechsel nach Barcelona drängen.