Hoffmann schwärmt von mitter: „das wird cool, das wird funktionieren“

Ein Lichtblick für den deutschen Skisport: Felix Hoffmann, der in der abgelaufenen Weltcup-Saison immer wieder für Furore sorgte, äußert sich euphorisch über den neuen Bundestrainer Andreas Mitter. Die Worte des 28-Jährigen lassen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit hoffen und könnten den Beginn einer neuen Ära für die DSV-Adler markieren.

Mitter als glücksfall für hoffmanns entwicklung

Hoffmann, der in diesem Winter gleich zehnmal in die Top Ten sprang und in Engelberg sogar den zweiten Platz belegte – sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis –, betont, dass Mitter maßgeblich an seiner jüngsten Entwicklung beteiligt war. „Andreas Mitter hat einen großen Anteil an meiner Entwicklung“, so der Skispringer gegenüber inSüdthüringen.de. Der neue Bundestrainer, der seit 2023 als Co-Trainer tätig war, kennt Hoffmann bestens. Im Chiemgau war Mitter bereits der Heimtrainer des heute neunthärksten Skispringers der Welt.

Das Lob kommt nicht nur vom Athleten selbst. Auch Eurosport-Experte Martin Schmitt sieht die Entscheidung des DSV als Volltreffer. „Er ist ein Supertrainer, der alles mitbringt, um erfolgreich zu sein“, so Schmitt in einem kürzlichen Interview. Und auch Ex-Kollege Markus Eisenbichler zeigte sich beeindruckt: „Er ist ein Top-Mensch und Top-Trainer, da wurde eine sehr gute Entscheidung getroffen.“

Einbindung der athleten in die trainersuche

Einbindung der athleten in die trainersuche

Interessant ist, dass die deutschen Skispringer in die Entscheidungsfindung bezüglich der Trainerwahl einbezogen wurden. „Von Seiten des DSV wurden wir Athleten mit in die Überlegungen einbezogen, was ich sehr gut fand“, erklärte Hoffmann. Die Entscheidung lag zwar letztendlich beim Verband, doch die Beteiligung der Sportler zeigt, dass der DSV Wert auf eine offene Kommunikation und die Bedürfnisse der Athleten legt. Es bleibt abzuwarten, ob diese Einbindung zu einer stärkeren Bindung zwischen Athleten und Verband führt.

Nachdem Stefan Horngacher nach vielen Jahren das Ruder abgab, war die Suche nach einem geeigneten Nachfolger eine Herausforderung. Dass nun Andreas Mitter das Zepter übernimmt und von Hoffmann so enthusiastisch begrüßt wird, ist ein positives Zeichen für die Zukunft des deutschen Skisprungs. Die jüngere und lockere Art des Österreichers könnte genau das sein, was die DSV-Adler jetzt brauchen, um wieder an die Weltspitze vorzustoßen. Die kommenden Wettbewerbe werden zeigen, ob die Euphorie gerechtfertigt ist.