Musetti kämpft sich zum sieg: tränen der erleichterung nach hartem kampf!
Rom – Lorenzo Musetti hat sich in einem packenden Duell gegen Cerundolo mit 7:5, 6:4 durchgesetzt. Der Sieg war jedoch mit Schmerzen verbunden und löste bei dem jungen Italiener einen Ausbruch von Emotionen aus.

Ein kampf gegen schmerzen und erschöpfung
Nach dem gewonnenen Match, das er sich mit sichtlichen Anstrengungen sicherte, brach Musetti zusammen und weinte Tränen der Erleichterung. Er deckte sich mit einem Handtuch über das Gesicht, während die jubelnde Menge im Stadio Centrale ihn mit tosendem Applaus und einem rhythmischen Gesang unterstützte. „Ich habe Schwierigkeiten, zu sprechen“, gestand Musetti sichtlich erschöpft, „aber ich habe gekämpft und bin durchgekommen. Danke an alle, diese Tränen sind Tränen der Freude.“
Bereits im Vorfeld des Matches hatte Musetti seine angeschlagene Verfassung offen dargelegt. „Ich wusste nicht, ob ich überhaupt auf den Platz steigen kann“, erklärte er. „Meine Kondition ist nicht optimal, aber ich habe alles gegeben.“ Die Anspannung war ihm deutlich anzusehen, denn er trat mit einer Bandage am linken Oberschenkel auf den Platz – eine Folge wiederkehrender Krämpfe, die ihn bereits in seinem Erstrundenspiel plagten.
„Ich habe bis zum Limit gespielt“, betonte Musetti. „Es war ein unglaublich schwieriges Match gegen einen Freund, der auf Sand hervorragend spielt. Die Schmerzen und Krämpfe waren heftig, aber die Unterstützung des Publikums hat mir die Kraft gegeben, weiterzumachen. Ich habe meine Rolle gut gemeistert, obwohl ich nicht bei 100 Prozent war.“
Die Saison verlief für den jungen Italiener bisher holprig. Nach einem frühen Ausscheiden beim Australian Open im Viertelfinale gegen Djokovic, der den Beginn seiner Saison abrupt beendete, folgte eine Enttäuschung in Indian Wells, gefolgt von der Absage in Miami, um sich gezielt auf die Sandplatzsaison vorzubereiten. In Monte Carlo schied er bereits im ersten Match aus, während er in Barcelona das Viertelfinale und in Madrid das Achtelfinale erreichte. Die Rückkehr nach Rom, dem Austragungsort des vergangenen Jahres, an dem er das Halbfinale erreichte, war daher von besonderer Bedeutung.
Musetti ist sich bewusst, dass er noch nicht in Topform ist, aber er glaubt, dass diese Art von Kampfspielen ihm langfristig helfen wird. „Ich lege großen Wert darauf, hier in Rom gut abzuschneiden“, sagte er entschlossen. „Ich muss mich durch diese schwierigen Phasen kämpfen, um meine körperliche Verfassung zu verbessern. Solche Matches sind wertvoller als ein müheloser Sieg. Sie können meine gesamte Saison verändern.“
Die Intensität des Spiels und die mentale Stärke, die Musetti bewiesen hat, lassen aufhorchen. Es bleibt abzuwarten, ob er seine Formkurve nun weiter anziehen kann und in Rom eine noch größere Rolle spielen wird. Aber eines ist klar: Der junge Italiener hat bewiesen, dass er auch unter Druck und mit Schmerzen Leistung bringen kann.
