München zertrümmert union mit 4:0 – das yabba-dabba-doo lässt berlin erzittern

Sie kamen, sahen und gingen mit leeren Händen. Der 1. FC Union Berlin verließ die Allianz Arena als nächstes Opfer des FC Bayern – und musste vier Mal das alberne „Yabba Dabba Doo“ ertragen. Die 0:4-Packung war keine Demütigung, sondern eine nüchterne Machtdemonstration des Rekordmeisters.

Bayern spielt operette, union schaut zu

Bayern spielt operette, union schaut zu

Vincent Kompany ließ seine Mannschaft in Dreivierteltakt auftreten. Olise, Gnabry, Kane – alle beteiligt, alle Torgefährlich. Union stand zwar 20 Minuten, aber das reicht gegen diesen Bayern nicht. Die Berliner schossen in der ersten Hälfte keinen einzigen Ball aufs Tor. Die Statistik lautet: 0 Torschüsse, 2 Gegentore. Die Moral: keine.

Steffen Baumgart sprach hinterher von einem „Gegner, dem wir nichts entgegenzusetzen hatten“. Kein Vorwurf an seine Mannschaft – nur die Feststellung einer Lücke, die derzeit alle Bundesligisten spüren. Harry Kane trifft zum 31. Mal in 27 Spielen. Union hat als gesamte Mannschaft 31 Tore. Die Zahl ist Programm.

Die Berliner verlassen München mit dem Trost, dass sie in den nächsten Wochen gegen St. Pauli, Heidenheim und Co. wieder punkten können. Die Länderspielpause kommt zur rechten Zeit – um das Ohrwurm-„Yabba Dabba Doo“ zu vertreiben und die eigene Stärke wieder zu finden. Denn in der Allianz Arena war sie nicht sichtbar – nur die Übermacht der Bayern.