Müller schockt: olise statt kane als weltfußballer-favorit!

München. Thomas Müller, das Urgestein des FC Bayern, hat eine überraschende These zur Wahl des Weltfußballers geäußert. Anstatt des Top-Torjägers Harry Kane setzt der frühere deutsche Nationalspieler auf die Dienste des französischen Talents Michael Olise – und liefert eine pikante Erklärung im „Bayern-Insider“-Podcast.

Die kunst des dribblings entscheidet

Die kunst des dribblings entscheidet

Kane, zweifellos ein Ausnahmespieler, wird von Müller als „der beste Stürmer, den ich aktuell sehe“ bezeichnet. Seine Abschlussqualitäten sind unbestritten. Doch hier liegt auch der Knackpunkt: „Er ist kein Spieler, der vier Leute ausspielen kann“, so Müller. Die Wahl des Weltfußballers sei nicht allein eine Frage der reinen Torquote. Vielmehr komme es auf die sogenannte „B-Note“ an – das künstlerische Element, die spielerische Eleganz.

„Dieses Tänzerische, Leichtfüßige, das kannst du nicht lernen“, erklärt Müller. Olise verkörpere diese Attribute, während Kane zwar „wichtiger“ sei, aber in der Weltfußballer-Wahl eher ins Hintertreffen gerate. Es geht um mehr als nur Tore; es geht um die Faszination des Fußballs, um die Kunst, einen Ball zu führen und Gegner auszuspielen.

Die Entscheidung, wer den Ballon d’Or am 26. Oktober in London erhält, könnte eng ausfallen. Neben Dembélé, dem Vorjahressieger, und den Bayern-Stars Kane und Olise spielen auch die Leistungen bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Nordamerika eine entscheidende Rolle. Müller, der inzwischen in der MLS bei den Vancouver Whitecaps aktiv ist, kennt beide Spieler aus gemeinsamer Zeit beim FC Bayern und weiß, worauf es ankommt. Die WM wird zeigen, ob seine Einschätzung sich bewahrheitet.

Die Zahlen lügen nicht: Kane erzielte in der vergangenen Saison 36 Tore in der Bundesliga, während Olise mit seinen Vorlagen und Dribblings ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des FC Bayern leistete. Doch Müller sieht mehr als nur Statistiken – er sieht Kunst.