Müller feiert bayern-sieg – mit ungewöhnlichen begleitern!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und das aktuelle Instagram-Posting von Thomas Müller ist geradezu aufschlussreich. Während die Allianz Arena nach dem fulminanten 4:3-Sieg der Bayern gegen Real Madrid im Champions-League-Halbfinale bebte, feierte der deutsche Rekordspieler nicht mit seinen Teamkollegen auf dem Platz, sondern in ungewohnter Begleitung: aus dem Trainingszentrum der Vancouver Whitecaps.

Ein public viewing mit überraschenden reaktionen

Ein public viewing mit überraschenden reaktionen

Müller teilte eine Instagram-Story von einem Mini-Public Viewing, bei dem er und ein halbes Dutzend seiner neuen Teamkollegen das Spiel verfolgten. Doch nicht jeder schien die Münchner Fans gleich zu teilen. Während Müller sichtlich gut gelaunt war, zeigte der verletzte Mittelfeldspieler Ralph Priso (23) überraschend einen Daumen nach unten – ein Verhalten, das der Routinier mit einem humorvollen Kommentar quittierte: „Warum jubelst du nicht für den FC Bayern?“

Die Szene sorgte für Gesprächsstoff, besonders da Müller den Moment beim Stand von 3:2 für Real Madrid festhielt. Konnte der 36-Jährige bereits ahnen, dass seine ehemaligen Mannschaftskollegen das Spiel noch drehen würden? Die Frage bleibt offen.

Neben Priso war auch Rechtsverteidiger Èdier Ocampo (22) anwesend und rief gemeinsam mit Müller „Vamos FC Bayern“ in sein Smartphone – ein Zeichen der Unterstützung für den deutschen Rekordmeister. Die restliche Truppe wirkte hingegen eher wie neutrale Beobachter, was die Situation noch amüsanter macht.

Müller selbst schloss ein Comeback in der deutschen Nationalmannschaft zwar aus, ließ aber offen, ob seine Zukunft weiterhin bei den Bayern liegen könnte. Seine Entscheidung, in Vancouver eine neue sportliche Herausforderung zu suchen, hat ihn also vorerst vom Champions-League-Feiern ausgeschlossen – aber die Freude über den Sieg der Bayern ließ sich auch aus der Ferne nicht verbergen.

Die internationale Presse überschlag sich im Lob für die Bayern, die ein „Spiel der Geschichte“ abgeliefert haben. Ein Spektakel, das auch aus Vancouver aus der Ferne mit Begeisterung verfolgt wurde – zumindest von Müller und Ocampo. Priso hingegen wird sich seine Daumen-nach-unten-Geste wohl noch einmal überlegen müssen. Ein kleiner Fehler, wie Müller mit dem Hashtag „somebugsontheline“ scherzhaft bemerkte.