Motogp catalunya: ducati im krisenmodus – márquez-botschaft und unerwartete wendungen
Das MotoGP-Wochenende in Catalunya war ein emotionaler Achterbahnfahrt für Ducati. Zwischen den dramatischen Unfällen von Álex Márquez und Johann Zarco, der Abwesenheit des verletzten Marc Márquez und einem überraschenden Podium für Pecco Bagnaia brodelte es im ‘Inside’ des Teams. Ein Wochenende, das mehr offenbarte als nur die Rennresultate.
Die stille anteilnahme an marc márquez
Schon am Donnerstag lastete eine spürbare Trauer über das Ducati-Team. Der gebürtige Ilerdense Marc Márquez, der sich von seinen Verletzungen erholt, fehlte schmerzlich. „Ich habe Marc eine Nachricht geschickt, wir brauchen ihn, ich hoffe, er kommt bald zurück“, erklärte Bagnaia, und seine Worte spiegelten die allgemeine Stimmung wider. Als Zeichen der Solidarität trugen die Ducati-Piloten Aufkleber mit der Aufschrift ‘Força Marc’ auf ihren Motorrädern – eine Geste, die weit über sportliche Rivalität hinausging.

Von fußballstars und basketball-leidenschaften
Doch das Ducati-‘Inside’ war nicht nur von Sorge geprägt. Pecco Bagnaia versprach Casadó, den MotoGP-Besucher, bei einem Besuch im Camp Nou am Sonntag dabei zu sein, nachdem er das Rennen beendet hatte. Der junge Mann zeigte sich beeindruckt: „Das ist verrückt“, gestand er beim Anblick der MotoGP-Maschinen. Und es folgten weitere Überraschungen: Bagnaia empfing auch einige Spieler des FC Barcelona – allerdings der Basketballabteilung. Der italienische Rennfahrer enthüllte seine eigene Leidenschaft für Basketball und gestand: „Ich bin nicht sehr gut, aber ich bin ein großer Fan der Lakers.“

Die suche nach traktion und die bittere realität
Sportlich gesehen kämpfte Bagnaia mit einem bekannten Problem: „Mir fehlt die Traktion“, klagte er bereits am ersten und zweiten Tag. Dies spiegelte sich in seiner 13. Startposition wider, während im Box das Erreichen des sechsten Platzes im Sprint frenetisch gefeiert wurde. Ein Lob, das inmitten von Umarmungen und Applaus ausgesprochen wurde, bevor der Fußballer Fermín empfangen wurde.

Angst und erleichterung – ein dramatischer tag
Die Stimmung wandelte sich abrupt, als der Unfall von Álex Márquez passierte. Ein kollektives Aufschrecken im Ducati-Team. Dall’Igna begab sich umgehend zum Gresini-Box, um sich nach dem Zustand des Fahrers zu erkundigen. Die Nachricht: „Álex ist ansprechbar.“ Merlini, der kaufmännische Direktor von Gresini, informierte Gigi, dass Márquez „etwas an Schulter und Brust“ habe, aber seine Gliedmaßen bewegte. Domenicali wurde ebenfalls informiert: „Er sollte es gut haben.“
Ein zweiter start, ein weiterer schock
Der Neustart brachte eine weitere dramatische Wendung. Bagnaia war in einen Unfall mit Zarco verwickelt, dessen Maschine sich verfing. „Er hat einen heftigen Schlag abbekommen“, kommentierte Gabarrini, der technische Chef. Doch der dreifache Weltmeister ließ sich nicht entmutigen, legte sich Eis auf das Handgelenk und kehrte zurück auf die Strecke. Im Box gestand er offen: „Ich kann nichts bewegen.“ Gleichzeitig gab es eine positive Nachricht: Bulega gewann in Most das Superbike-Rennen. „Nicolò ist eine Maschine, gute Arbeit!“, rief Gigi begeistert.
Glück, schmerz und ein applaus für zarco
Tardozzi offenbarte im Garagenbereich sein Vertrauen in Bagnaia, während die Untersuchung der Reifen von Mir andauerte. Joan wurde bestraft, und Ducati jubelte über das Podium, das Pecco erreichte, der körperlich „zerstört“ war. „Wir hatten Glück, angesichts des Unfalls und wie Alex ist, glaube ich, uns jemand gerettet hat, denn es war intensiv. Ich kann nur gute Wünsche an seine Familie senden“, sagte er über das Rennen. „Ich habe sein Bein auf meinem Motorrad gesehen, es war hart, es hat mich erschüttert“, gestand er bezüglich Zarco und des zweiten Starts. Er wirkte betroffen, wie alle.
