Moser: lightning bereit für den playoff-kampf – und biel-bienne stolz!

Tampa – Janis Moser, der Schweizer Verteidiger bei den Tampa Bay Lightning, blickt selbstbewusst auf die anstehenden Stanley-Cup-Playoffs. Nach einer starken Regular Season, in der er sich als einer der stabilsten Abwehrspieler der Liga etablierte, ist er bereit, die Herausforderung anzunehmen. Doch es ist mehr als nur Eishockey, das Moser antreibt – seine Wurzeln in Biel-Bienne und die Hoffnung auf eine langfristige Zukunft in Florida spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Playoff-hockey: mehr als nur schönes spiel

Die Playoffs sind eine andere Welt, das weiß Moser aus eigener Erfahrung. „Es geht weniger um die schönen Plays, die man in der Regular Season sieht. Es sind oft die unglücklichen Abpraller, die den Unterschied machen. Wir müssen bereit sein, auch mal weniger elegant zu agieren.“ Der 25-Jährige erwartet einen physischen Kampf und ist bereit, sich dem zu stellen. Die vergangene Saison hat gezeigt: Talent allein reicht nicht. „Wir müssen dem Gegner zeigen, dass wir bereit sind, hart zu spielen – und das auch umzusetzen.“

Die Tampa Bay Lightning gelten zwar als erfahrene Mannschaft, doch die Konkurrenz in der Eastern Conference ist größer denn je. Junge Teams wie die Buffalo Sabres haben die etablierte Ordnung aufgerüttelt. Moser sieht darin aber keine Bedrohung. „Wir haben die Erfahrung auf unserer Seite, wir wissen, was in den Playoffs auf uns zukommt. Das ist unser Vorteil.“

Zukunft in florida: mehr als nur ein vertrag

Zukunft in florida: mehr als nur ein vertrag

Der neue, langfristige Vertrag bei den Lightning ist für Moser ein Zeichen. „Tampa ist eine tolle Stadt, entspannt und überschaubar. Und natürlich ist das Meer ein Pluspunkt!“, so der Verteidiger. Auch die Nähe zur Schweiz spielt eine Rolle, die Reise nach Zürich wird deutlich einfacher. Das spricht für eine langfristige Perspektive in Florida.

Heimatverbundenheit: stolz auf biel-bienne

Heimatverbundenheit: stolz auf biel-bienne

Trotz des Glanzes der NHL vergisst Moser seine Wurzeln nicht. Er ist stolz auf die Jugendarbeit seines Heimatvereins, EHC Biel-Bienne. „Es ist unglaublich, zu sehen, wie sich der Verein entwickelt hat. Viele junge Spieler, die aus Biel kommen, schaffen es mittlerweile in die Top-Ligen. Das zeigt, dass die Jugendarbeit Früchte trägt.“ Moser selbst profitierte einst von dieser Arbeit und blickt mit Freude auf die Erfolge seines ehemaligen Vereins.

Die Mission „Stanley Cup“ kann beginnen. Ob der verletzte Victor Hedman rechtzeitig wieder einsatzfähig sein wird, bleibt abzuwarten. Doch Janis Moser ist bereit, die Herausforderung anzunehmen und die Lücke zu füllen. Die Lightning verlassen sich auf seine Erfahrung und seinen Kampfgeist – und die Fans dürfen gespannt sein auf die anstehenden Playoffs.