Monza feiert aufstieg: pessina bleibt – und schaut nach oben!

Monza ist zurück in der Serie A! Nach einem Jahr der Enttäuschung und eines turbulenten Sommers hat der Verein aus der Lombardei den Aufstieg in die höchste Spielklasse des italienischen Fußballs deutlich gemacht. Und mitten im Triumph steht Matteo Pessina, der Kapitän, der trotz der schwierigen Lage nie das Weite gesucht hat – ein Zeichen seines unerschütterlichen Glaubens an das Projekt.

Ein rückschlag, der stärker macht

Die vergangene Saison war für Monza alles andere als ein Märchen. Der Abstieg war ein Schock, aber Pessina blieb. Er erkannte, dass es einfacher wäre, einen anderen Weg zu gehen, aber er entschied sich dafür, die Herausforderung anzunehmen und den Verein in der Krise zu unterstützen. „Es wäre zu einfach gewesen, zu gehen, wenn die Dinge nicht liefen“, erklärte er nach dem entscheidenden Sieg gegen Catanzaro.

Der Sommer war von Veränderungen geprägt. Ein neuer Besitzer, neue Spieler, viele Unzufriedene, die sich nach einem Wechsel sehnten. Pessina beobachtete, wie einige seiner Teamkollegen abreisen wollten, aber die neuen Verantwortlichen setzten klare Bedingungen. Wer gehen wollte, musste Angebote vorlegen. Wer blieb, musste mit dem Kopf bei der Sache sein. Eine Haltung, die sich auszahlte.

„Die Serie B ist ein anderer Sport“, so Pessina. Und er hatte Recht. Monza präsentierte sich als eine Mannschaft, die gelernt hat aus ihren Fehlern und bereit war, hart zu arbeiten. Der Einfluss von Trainer Paolo Bianco darf dabei nicht unterschätzt werden. „Nach dem Trainingslager haben wir seine menschliche Stärke und seine taktische Kompetenz erkannt“, lobte Pessina.

Die Niederlage gegen Mantua in der regulären Saison war ein Weckruf. „Sie hat uns noch enger zusammengeschweißt“, so Pessina. Bianco nutzte die Playoff-Spiele, um die Stärken des Teams weiter zu entwickeln und die Spieler mental zu stärken.

Pessina selbst blickt zurück auf seine Zeit in der Serie B. „Es ist ein schwieriger Wettbewerb, mit vielen jungen und italienischen Spielern – das gefällt mir sehr.“ Er betont, dass er sich durch die Unterstützung seiner Teamkollegen und des gesamten staffs, von Sportdirektor Burdisso bis hin zu Koordinierungsleiter Vallone, gestärkt fühlt.

Blick nach vorn: nicht nur klassenerhalt

Blick nach vorn: nicht nur klassenerhalt

Monza hat den Purgatorium überstanden und blickt nun optimistisch in die Zukunft. „Wir wollen in der Serie A bleiben und uns fest etablieren“, sagt Pessina. Der Verein weiß, dass harte Arbeit und eine kluge Planung gefragt sind, um den Klassenerhalt zu sichern. Sein Vertrag läuft in einem Jahr aus, aber er signalisiert seine Bereitschaft, in Monza zu bleiben. „Ich bin ein Teil von Monza, das liegt mir sehr am Herzen.“

Bevor es jedoch in die wohlverdiente Sommerpause geht, möchte Pessina noch ein paar zusätzliche Urlaubstage von Trainer Bianco einfordern. Und er sendet eine liebevolle Grüße an Alessandro Nesta: „Er verdient eine weitere Chance, diesmal in Avellino.“

Und während andere über die Zukunft spekulieren, hat Pessina bereits konkrete Pläne: Golf, Tennis und eine Verlobungsfeier in London mit seiner zukünftigen Frau. „Aber bevor alles das kommt, feiere ich erst einmal diesen unglaublichen Erfolg mit meinen Teamkollegen!“, so Pessina, während er sich auf eine neue Herausforderung vorbereitet.