Montreal schlägt zurück: canadiens halten stanley-cup-hoffnungen am leben

Ein furioses Comeback in Buffalo! Die Montreal Canadiens haben den Heimvorteil der Sabres im zweiten Spiel der zweiten Runde der NHL-Playoffs ausgleichen können. Mit einem deutlichen 5:1-Sieg schickten die Canadiens ein klares Signal an die Liga und die kanadischen Eishockey-Fans.

Die letzte hoffnung kanadas im stanley-cup-rennen

Die letzte hoffnung kanadas im stanley-cup-rennen

Die Canadiens sind das letzte kanadische Team, das in den NHL-Playoffs um den Stanley Cup kämpft. Die Niederlagen der Ottawa Senators mit Tim Stützle und der Edmonton Oilers, angeführt vom deutschen Superstar Leon Draisaitl, hatten die Hoffnungen vieler Fans bereits gedämpft. Montreal trägt nun die Last, die kanadische Ehre zu verteidigen und den 33-jährigen kanadischen Triumph wiederzubeleben. Die Atmosphäre in Buffalo war angespannt, doch die Spieler der Canadiens ließen sich nicht beirren und zeigten eine beeindruckende Leistung.

Ein Schlüssel zum Erfolg war die überzeugende Verteidigungsarbeit und die effektive Chancenverwertung. Torhüter Carey Price stand einer seiner besten Partien der Saison und verhinderte mit zahlreichen Paraden eine höhere Punktzahl für die Sabres. Die nächsten beiden Spiele werden in Montreal ausgetragen, wo die Canadiens mit der Unterstützung ihrer Fans auf den Heimvorteil hoffen, um die Serie zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Doch es gibt auch andere spannende Entwicklungen in der NHL. Die Anaheim Ducks, die in der ersten Runde gegen die Edmonton Oilers triumphierten, mussten eine überraschende Niederlage gegen die Vegas Golden Knights einstecken. Mit 2:6 verloren die Ducks ihr Heimspiel, wodurch Vegas nun mit 2:1 in der Serie führt. Die Serie verspricht weitere packende Duelle und Überraschungen.

Parallel dazu beschäftigt die Eishockey-Welt auch die bevorstehende Eishockey-WM, bei der Kanada auf das Talent Luke Celebrini setzt, jedoch ohne die Unterstützung von Sidney Crosby. Zudem gab es in der DEL interessante Personalwechsel: Die Eisbären Berlin haben sich von P. Noebel getrennt, während die Grizzlys den jungen Willhöft unter Vertrag nahmen.