Monaco-drama: leclerc crasht aus, hamilton enttäuscht!
Ein Schock für Ferrari in Monaco: Charles Leclerc, der Hoffnungsträger im Heimrennen, landete nach einem verhängnisvollen Fehler in der Wand. Der Monegasse hatte ein Qualifying zum Vergessen erlebt und verpasste die Pole Position deutlich – ein Nackschlag für Team und Fans. Auch Lewis Hamilton zeigte sich frustriert, nachdem Ferrari am Wochenende so stark aufgetreten war.
Die ursache des problems: fehlendes vertrauen
Leclercs Enttäuschung war ihm deutlich anzusehen. Nach dem Qualifying warf er sichtlich frustriert seine Handschuhe weg. „Die Konstanz des Autos ist im Moment einfach extrem schwer einzuschätzen“, klagte er bei Sky. Er habe es „übertrieben“, gestand er, weil ihm das Vertrauen in sein Fahrzeug fehle. Vor allem in Monaco, wo Präzision und Selbstvertrauen entscheidend sind, sei das ein großes Problem. „Ich habe gebremst und wusste nicht so recht, wo ich in der Kurve landen würde“, erklärte er.

Antonelli und verstappen dominieren das qualifying
Während Leclerc mit seinem Pech kämpfte, lieferten Kimi Antonelli und Max Verstappen einen packenden Kampf um die Pole Position. Verstappen sicherte sich letztendlich den ersten Platz, während Antonelli auf den zweiten Rang vorrückte. Dass Ferrari so schnell sein kann, wurde auch von Mercedes-Teamchef Toto Wolff bestätigt. „Als Leclerc durch das Schwimmbad geflogen ist, dachte ich, dass er nicht zu schlagen ist“, kommentierte Wolff den Vorfall.

Hamiltons frustration: „wir haben kaum etwas geändert“
Auch Lewis Hamilton, der als Dritter ins Ziel kam, war alles andere als zufrieden. „Es war hart für uns. Im Training sahen wir so stark aus, und wir haben kaum etwas geändert“, klagte der Rekordweltmeister. Er habe wirklich alles gegeben, so Hamilton, und sich an die Leitplanken herangepirscht, wie es nur ging. Das Auto habe sich im Qualifying völlig anders verhalten, was eine genaue Analyse erforderlich mache.
Ferrari-vize d’ambrosio: „das potenzial ist da“
Jérome D’Ambrosio, stellvertretender Teamchef von Ferrari, versuchte, die Situation etwas zu relativieren. „Ich würde nicht sagen, dass wir zufrieden sind, weil wir uns vor dem Qualifying eigentlich mehr erhofft hatten. Aber es war sehr eng. In der letzten Runde hat sich Charles verbessert und hatte die Chance auf die Pole, aber dann ist er in der Wand gelandet.“ Das Potenzial ist aber da, betonte D’Ambrosio. Es sei das erste Mal, dass Ferrari so nah an der Pole dran war, was positiv sei.
Leclerc selbst gab zu, dass er eine Lösung glaube, die er aber erst in Barcelona testen müsse. Ob diese tatsächlich zum Erfolg führt, bleibt abzuwarten. Ferrari muss nun schnell handeln, um das Vertrauen in das Auto wiederherzustellen und Leclerc die Chance zu geben, sein Potenzial voll auszuschöpfen. Die Frage ist, ob Ferrari in Barcelona die Probleme in den Griff bekommt, oder ob Leclercs Heimrennen bereits eine Vorwegnahme für weitere Schwierigkeiten ist.
