Mitchell droht mit flopping: cavs-star frustriert über schiedsrichter
Cleveland – Donovan Mitchell, Starspieler der Cleveland Cavaliers, hat nach der knappen Niederlagegegen die Detroit Pistons eine deutliche Ansage an die Schiedsrichter gerichtet. Seine Frustration über die wenigen Freiwürfe, die er in den aktuellen Playoffs erhält, brodelte förmlich über.
Die zahlen lügen nicht: ein krasser unterschied zur regular season
Während Mitchell in der regulären Saison durchschnittlich 6,1 Freiwürfe pro Spiel verbuchte, kam er in der ersten Playoff-Runde gegen die Toronto Raptors lediglich auf 16 Versuche. Und auch im ersten Spiel gegen Detroit war die Situation alarmierend: Nur zwei Freiwürfe für einen Spieler seines Kalibers! Das ist ein Unterschied, der nicht nur Mitchell, sondern auch Coach Kenny Atkinson Kopfzerbrechen bereitet.
„Ich bekomme einfach keine Calls“, klagte Mitchell nach dem Spiel. „Das ist nicht nur heute so, sondern schon die ganze Serie über. Das ist frustrierend.“ Die Cavailers verloren das Spiel mit 101:111. Die Freiwurf-Differenz mag nicht der alleinige Grund für die Niederlage gewesen sein – 20 Turnover, die Detroit zu 31 Punkten verhalfen, spielten ebenfalls eine Rolle – doch Mitchell sieht es als ein Problem, das angegangen werden muss.

„Vielleicht muss ich anfangen zu floppen“: eine provokante aussage
Mitchells Worte waren scharf, aber ehrlich. In einem Moment der Frustration ließ er verlauten, er könne „vielleicht anfangen zu floppen“, um die Aufmerksamkeit der Schiedsrichter zu gewinnen. Eine Anspielung auf Jaylen Brown, der kürzlich für ähnliche Äußerungen kritisiert wurde? Vielleicht. Doch die Aussage verdeutlicht die wachsende Verzweiflung des Cavaliers-Stars.
Coach Atkinson versuchte, die Situation herunterzuspielen. „Wir müssen weiter die Zone attackieren“, sagte er. „Normalerweise gleicht sich das bei den Freiwürfen irgendwann aus.“ Aber die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Und Mitchells Frustration ist mehr als nachvollziehbar. Die Cavaliers müssen eine Lösung finden, um ihre Spieler besser zum Korb zu bringen – und zwar ohne auf fragwürdige Taktiken zurückgreifen zu müssen.
Die Cavs haben in ihren letzten sieben Spielen lediglich 16 Freiwürfe erzielt. Die Frage ist, ob sie es schaffen, diese Diskrepanz auszugleichen und ihre Leistung in den kommenden Spielen zu steigern. Es ist ein Kampf, der nicht nur die Spieler, sondern auch die Fans auf die Probe stellt.
