Milosevic kämpft sich in bremen durch – und die fans retten ihn
Zwei Tore in zwei Spielen, ein verpasster Abschluss, der ihn kurz in den Boden drückte – und dann dieser Moment hinter dem Tor. Jovan Milosevic erlebt bei Werder Bremen gerade genau das, wofür Fußball manchmal steht: den echten Kampf, nicht die Hochglanzversion.

Vom reservisten zum hoffnungsträger im abstiegskampf
Im Winter kam der 20-jährige Serbe auf Leihbasis vom VfB Stuttgart an die Weser – frisch aus einer starken Hinrunde bei Partizan Belgrad, wo er restlos überzeugt hatte. Was folgte, war kein sanfter Einstand. Milosevic gesteht es offen: Er hatte anfangs Probleme, mit der Situation umzugehen, und das machte ihn wütend. Nicht die Art Wut, die man wegschweigt – die Art, die nagt.
Gespräche mit der Familie halfen. Aber entscheidend war der Moment, in dem Trainer Daniel Thioune sich die Zeit nahm, wirklich mit ihm zu reden. „Danach wurde vieles für mich deutlich besser
