Milan kassiert rekordstrafe für ständiges zuspätkommen!
Ein weiteres Mal hat
der AC Milan für Aufsehen gesorgt – und für eine saftige Strafe. Bei der Auswärtspartie gegen Napoli am Montagabend verlangsamten sich die Rossoneri erneut beim Einlaufen auf das Spielfeld, was dem Sportgericht eine erneute Geldbuße einbrachte. Die Bilanz für diese Saison ist schlichtweg peinlich.
Die zahlen sprechen eine deutliche sprache
Gerardo Mastrandrea, der Schiedsrichter des Sportgerichts, handelte hart. Der AC Milan muss 25.000 Euro zahlen, weil der Beginn des Spiels um zwei Minuten und im zweiten Durchgang um weitere drei Minuten verzögert wurde. Das sind 5.000 Euro pro Minute – eine Summe, die Giorgio Furlani, dem Geschäftsführer des Klubs, sicherlich Kopfzerbrechen bereitet. Es handelt sich bereits um die elfte Strafe in dieser Saison aufgrund dieses wiederkehrenden Problems, und die höchste in der bisherigen Saison.
Insgesamt hat der Verein bereits 132.000 Euro für dieses Verhalten blechen müssen. Um es ins rechte Licht zu rücken: Der Zweitplatzierte in dieser unrühmlichen Statistik, Como, kommt lediglich auf 21.000 Euro. Napoli und Udinese folgen mit 8.000 Euro – ein krasser Gegensatz zum Milan.
Die bisherige Strafhistorie liest sich wie ein Lehrbuch der Unpünktlichkeit: Startend mit 4.000 Euro für das Spiel gegen Lecce, stiegen die Strafen auf 5.000 Euro gegen Bologna und wurden auf 3.000 Euro gegen Udinese reduziert. Danach folgten 8.000 Euro gegen Roma, 10.000 Euro gegen Verona und Fiorentina, sowie 15.000 Euro gegen Roma, 20.000 Euro gegen Parma und schließlich 22.000 Euro im Derby gegen Inter. Die Strafe von Napoli setzt dem Ganzen die Krone auf.
Wie 'Tuttosport' heute berichtet, ist dieses Verhalten nicht nur finanziell teuer, sondern auch ein schlechtes Signal an die Fans und die Liga. Es bleibt zu hoffen, dass der Verein endlich Maßnahmen ergreift, um dieses amateurhafte Verhalten zu unterbinden und die Reputation des Klubs nicht weiter zu beschädigen.
