Milan empört über schiedsrichterentscheidungen: forderungen nach gerechtigkeit
Wut und frustration in mailand
Der AC Mailand zeigt sich äußerst verärgert über die Schiedsrichterentscheidungen im jüngsten Spiel gegen Parma. Die Verantwortlichen des Vereins sehen mehrere strittige Situationen, die ihrer Meinung nach den Spielverlauf entscheidend beeinflusst haben. Die Kritik richtet sich vor allem gegen Schiedsrichter Piccinini und dessen Entscheidung, keinen Elfmeter für Milan zu geben sowie ein Tor von Parma zu werten, das aus Mailänder Sicht irregulär zustande kam.

Der nicht-gegebene elfmeter
Im Fokus der Kritik
steht ein Vorfall im Strafraum, bei dem Loftus-Cheek von Corvi mit den Fäusten getroffen wurde. Der Mailänder Verein argumentiert, dass der Torhüter den Ball nicht gespielt habe, sondern lediglich den Angreifer verletzt habe, was einen klaren Elfmeter bedeutet hätte. Die Verletzung von Loftus-Cheek, die eine Operation notwendig machte, unterstreicht die Schwere des Vorfalls.
Proteste und unterschiedliche bewertungen
Sowohl die Spieler als auch die Vereinsführung protestierten während und nach dem Spiel gegen die Entscheidung des Schiedsrichters. Piccinini hatte argumentiert, es habe sich um einen normalen Zweikampf gehandelt, während Milan eine klare Fehlentscheidung sieht. Ein Elfmeter hätte den Spielverlauf möglicherweise entscheidend verändert.
Fragwürdiges gegentor
Auch das Gegentor von Parma wird in Mailand kritisch gesehen. Die Mailänder Verantwortlichen sind der Meinung, dass Maignan durch ein Blockieren von Valenti behindert wurde, der nicht zufällig dort stand. Der Schiedsrichter hatte zunächst ein Foul gepfiffen, sich dann aber durch den VAR zur Änderung der Entscheidung bewegen lassen. Milan kritisiert dies als Fehlentscheidung, da es sich ihrer Ansicht nach nicht um einen klaren und offensichtlichen Fehler handelte.
Vergleich mit ähnlichen fällen
Milan erinnert an einen ähnlichen Vorfall im Spiel gegen Sassuolo, bei dem ein Tor von Pulisic aufgrund eines Handspiels von Loftus-Cheek nicht gewertet wurde. Die damalige Entscheidung des Schiedsrichters wurde vom VAR aufgehoben. Der Mailänder Verein bemängelt die Inkonsistenz der Entscheidungen.
Auswirkungen auf den titelkampf
Die Mailänder Verantwortlichen sehen in den strittigen Entscheidungen eine Beeinflussung des Titelkampfs. Sie berechnen, dass Milan bei anderen Entscheidungen möglicherweise fünf Punkte mehr hätte haben können, was die Ausgangslage im Rennen um die Meisterschaft verändern würde. Die psychische Belastung für das Team ist erheblich.
Die aktuelle situation
Trotz der Enttäuschung bleibt die Qualifikation für die Champions League ein realistisches Ziel. Der Vorsprung auf Juventus beträgt weiterhin acht Punkte. Ein Sieg gegen Parma hätte die Situation jedoch noch deutlich verbessern können. Die kommenden Spiele werden zeigen, wie sich das Team von diesem Rückschlag erholt.
