Michelle gisin gibt update nach sturz: „unglaublich knapp“
Schwere verletzungen nach sturz in st. moritz
Michelle Gisin, die 32-jährige Schweizer Ski-Alpin-Athletin, hat sich nach ihrem schweren Trainingssturz in St. Moritz vor zwei Monaten erstmals öffentlich zu ihrem Gesundheitszustand geäußert. In einer Online-Konferenz mit Schweizer Medienvertretern bestätigte Gisin, dass es ihr den Umständen entsprechend besser gehe. Es war ein Schock für die Sportwelt, als bekannt wurde, wie ernst die Verletzungen tatsächlich waren.

Die verletzungen im detail
„Alle drei Baustellen gehen sehr gut vorwärts“, erklärte Gisin. Konkrete Details zu den Verletzungen nannte sie nicht im Einzelnen, betonte aber die Fortschritte in der Rehabilitation. Die Kombination aus physischer Therapie und mentaler Stärke ist entscheidend für ihre Genesung. Ihre Aussagen deuten darauf hin, dass es sich um komplexe Verletzungen handelte, die eine intensive Behandlung erfordern.

Die angst vor dem schlimmsten
Gisin sprach offen über ihre Ängste und die emotionalen Herausforderungen, die mit dem Sturz einhergingen. „Es ist mir schon eingefahren, als die Ärzte bei mir im Zimmer waren und gesagt haben, wie unglaublich knapp es war“, gestand sie. Die Vorstellung einer Querschnittslähmung, insbesondere in der Höhe von St. Moritz, habe sie sehr belastet. Diese Erkenntnis war für sie emotional die größte Herausforderung.
Rückkehr auf die ski? ein ungewisses rennen
Ob Gisin in Zukunft wieder auf die Ski zurückkehren wird, ließ sie offen. „Bis ich nicht wieder auf den Ski stehe, bin ich noch Athletin“, sagte sie. Die Teilnahme an den Rennen in Cortina d’Ampezzo wäre ein großes Ziel, aber sie wolle sich nicht unter Druck setzen. Ein realistischer Blick auf ihren Fortschritt ist ihr wichtig.
Die medaillenausbeute in peking
Die Olympia-Siegerin von Peking betonte, dass ein Drittel ihrer dort gewonnenen Medaillen bei den Wettkämpfen in Italien nicht zur Verfügung steht. Dies unterstreicht die Bedeutung ihrer aktuellen Rehabilitation und die Herausforderungen, vor denen sie steht, um wieder an ihre frühere Form anzuknüpfen. Die Konzentration gilt nun ganz dem Aufbau ihrer körperlichen und mentalen Stärke.
Ein langer weg zurück
Die Genesung von Michelle Gisin wird Zeit und Geduld erfordern. Ihre Ehrlichkeit und Offenheit über die Schwere ihrer Verletzungen und ihre Ängste sind beeindruckend. Als Sportexpertin wünsche ich ihr alles Gute für diesen anspruchsvollen Weg zurück in den Spitzen-Ski-Alpin-Sport. Der Sport verbindet und wir alle hoffen auf ihre baldige Rückkehr!
