Meuselwitz bangt: abstiegsgefahr droht!

ZFC Meuselwitz steckt tiefer als je zuvor in der Regionalliga Nordost. Nach der sechsten Pleite in Serie gegen den BFC Preußen wächst die Sorge um den Klassenerhalt. Die Hoffnung ruht nun einzig auf einem Wunder – dem Aufstieg des Regionalliga-Meisters.

Die dernau-elf am limit

Die Niederlage in Berlin war vermeidbar. Trotz einer frühen Führung durch Califo Balde kassierte Meuselwitz zwei Gegentreffer und verpasste es, den Abstand zum rettenden Ufer zu vergrößern. Das Leopold-Team wirkt zunehmend von Nervosität geprägt und verliert die Kontrolle über die Spiele.

Trainer Georg-Martin Leopold muss nun personell umstellen. René Eckardt und Eric Stiller waren aufgrund einer Gelbsperre nicht dabei, während Cemal Kaymaz und Luis Fischer verletzt ausfielen. Doch auch mit dem vorhandenen Personal fand die Mannschaft kaum Mittel gegen die Berliner Abwehr.

Ein holpriger Rasen und fehlende Durchschlagskraft

Die Platzverhältnisse in Berlin waren alles andere als optimal. Der tiefgründige Rasen erschwerte das Spiel beider Mannschaften, doch Meuselwitz fand nicht die nötige Konzentration, um die wenigen Gelegenheiten zu nutzen. Christoph Pauling hatte zwar mit seinem Vorstoß auf dem Flügel einen wichtigen Beitrag zum Führungstreffer geleistet, doch in der Folge fehlte es an Kreativität und Durchsetzungsvermögen.

Nach dem Ausgleich in der 54. Minute durch Nikolas Frank schien die Meuselwitzer Mannschaft den Faden zu verlieren. Die Bemühungen, das Spiel wieder zu drehen, blieben erfolglos. Ein fataler Fehler in der Defensive in der 89. Minute besiegelte dann die Niederlage. Fritz Schröder nutzte die Gelegenheit und schoss die Preußen in Führung.

Die Statistik ist eindeutig: Meuselwitz hat in den letzten Spielen die Punkteverluste verinnerlicht. Die Abwehr wirkt anfällig, die Offensive ideenlos. Nur noch ein Wunder kann den Abstieg verhindern. Und dieses Wunder muss der Meister schaffen – denn auf eigene Leistung ist man derzeit nicht zu verlassen.

Theo Teßmer gab sein Startelf-Debüt, doch auch der Youngster konnte die Misere nicht wenden. Ob Leopold in den kommenden Spielen personell aufschütteln wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Die Zeit drängt und die Meuselwitzer müssen sich schnellstmöglich wieder fangen, wenn sie den Klassenerhalt noch festigen wollen.

Die hoffnung auf den meistertitel

Die hoffnung auf den meistertitel

Die einzige verbliebene Hoffnung für den ZFC Meuselwitz ist der Aufstieg des Regionalliga-Meisters. Sollte es dem Meister gelingen, den Sprung in die 3. Liga zu schaffen, könnte dies auch Meuselwitz vor dem Abgrund bewahren.