Messi glänzt: argentinien bezwingt jordanien und baut wm-traum fort
Dallas – Ein Mann, ein Mythos, ein Freistoß: Lionel Messi hat bei der Fußball-WM 2026 erneut bewiesen, warum er zu den größten Fußballern aller Zeiten zählt. Argentinien besiegte Jordanien mit 3:1 und feierte damit den dritten Sieg in der Gruppenphase, wobei Messi, obwohl nur für rund 30 Minuten eingesetzt, mit seinem 19. WM-Tor für den Sieg sorgte.
Rotation zahlt sich aus, messi entspannen
Trainer Lionel Scaloni setzte auf eine überraschend starke Rotation in der Aufstellung, nachdem die Mannschaft bereits vor dem Spiel als Gruppensieger feststand. Neun Positionen wurden im Vergleich zum letzten Spiel verändert, und selbst der Superstar Messi saß zunächst auf der Bank. Doch als er in der 60. Minute eingewechselt wurde, entfachte er sofort das Offensivspiel und bewies einmal mehr seine außergewöhnliche Klasse. Die Zuschauer forderten seinen Einsatz lautstark und wurden nicht enttäuscht.
Giovani Lo Celso eröffnete den Torreigen mit einem sehenswerten Freistoß in der 19. Minute, während Lautaro Martínez per Elfmeter den Spielstand auf 2:0 erhöhte. Jordanien gelang durch Musa Al-Taamari in der 55. Minute lediglich der Anschlusstreffer. Das Team zeigte, dass es auch ohne den Kapitän eine starke Einheit ist.

Ein historischer sieg für argentinien
Der Sieg gegen Jordanien war für Argentinien nicht nur ein weiterer Schritt Richtung Titelverteidigung, sondern auch ein historischer Moment. Mit nun 50 gewonnenen WM-Spielen übertrifft Argentinien alle Erwartungen und reiht sich an die Spitze der erfolgreichsten WM-Teams ein – nur Brasilien und Deutschland haben bisher mehr Siege auf dem Konto. Das ist ein beeindruckendes Zeichen der Kontinuität und Stärke des argentinischen Fußballs.
Die nächste Hürde auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung ist Kap Verde im Sechzehntelfinale am Samstag. „Wir haben eine sehr gute Gruppenphase gespielt“, so Torschütze Lo Celso. „Jetzt beginnt das Wichtigste. Ab jetzt müssen wir an das nächste Kapitel und Kap Verde denken. Das wird ein sehr harter Gegner“. Scaloni wird seine Mannschaft gewarnt haben: Leichtsinn ist fehl am Platz, die Konzentration muss von Anfang an hoch sein.
Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Abwehrarbeit. Obwohl die Offensive glänzte, ließ die Mannschaft gegen Jordanien einen Gegentreffer zu. Diese Schwäche muss vor dem Duell mit Kap Verde unbedingt ausgemerzt werden. Denn gegen ein eingespieltes Team wie Kap Verde kann man sich solche Fehler nicht erlauben. Die WM 2026 könnte für Argentinien zur triumphalen Bestätigung ihrer Dominanz werden – oder zum bitteren Ende einer Ära.
