Mckennie verlängert bei juventus bis 2030 – und verdient doppelt
Es ist offiziell, und es war längst überfällig: Weston McKenniebleibt Juventus Turin treu. Der US-amerikanische Mittelfeldspieler hat seinen auslaufenden Vertrag um vier weitere Jahre verlängert – bis zum 30. Juni 2030. Sechs Jahre nach seiner Ankunft in Turin ist der Texaner nicht mehr wegzudenken. Und das Gehalt spricht eine klare Sprache: von 2,5 auf 4 Millionen Euro pro Jahr.
Vom ergänzungsspieler zum unverzichtbaren joker unter spalletti
Was sich in den letzten Monaten auf dem Platz abgezeichnet hat, ist jetzt auch auf dem Papier besiegelt. Mit der Ankunft von Luciano Spalletti auf der Trainerbank begann für McKennie eine neue Ära. Der ehemalige Nationaltrainer Italiens hat ihn nicht als klassischen Achter eingesetzt, sondern als taktisches Schweizer Messer – mal Außenbahn, mal Innenverteidiger, mal Stoßstürmer. Das Ergebnis: 8 Tore in vier Monaten. Spalletti hat persönlich auf die Vertragsverlängerung gedrängt. Kein Wunder.
Die Zahlen hinter diesem Vertrag sind beeindruckend. 220 Pflichtspiele, 26 Tore, 26 Vorlagen – und das als Spieler, der offiziell auf der Sechs oder Acht gelistet ist. Im Dezember, beim Coppa-Italia-Spiel gegen Udinese, knackte er die Marke von 200 Juventus-Einsätzen. Eine Marke, die bei einem Klub dieser Größenordnung nicht jedem vergönnt ist.

Vom schalke-leihspieler zur juve-legende in arbeit
Wer McKennies Weg kennt, weiß: Das war keine geradlinige Karriere. Im August 2020 kam er als Leihspieler von Schalke 04 nach Turin – einem Verein, der zu jenem Zeitpunkt bereits tief in der Krise steckte. Juventus kaufte ihn fest, aber es gab Hochs und Tiefs, Verletzungen, taktische Experimente, sogar öffentliche Kritik. Heute ist er Topscorer in der Ära Spalletti. Das ist keine Kleinigkeit.
Der Klub selbst ließ in der offiziellen Mitteilung wenig Raum für Interpretationen: „Ein Spieler, der sich jede Position auf dem Platz aneignen kann – als Torjäger, Vorbereiter, Außenbahn, Rechtsverteidiger und sogar als Innenverteidiger.
