Mbc zertrümmert alba – 13-serie beendet mit kantersieg, chemnitz siegt in rostock

Weißenfels explodiert. Nach 13 Pleiten in Folge schlägt der Syntainics MBC den großen Alba Berlin mit 99:68 und zündet in der Stadthalle ein Feuerwerk der Emotionen. Spencer Reaves trifft sicheren Schritt für 23 Punkte, Trainer Milenko Bogicevic rast mit erhobenen Fäusten über das Parkett – sein erster Sieg im vierten Versuch.

Bogicevic besiegt seine vergangenheit

Der 42-Jährige war einst Assistent bei den Albatrossen, jetzt lässt er seinen Ex-Arbeitgeber alt aussehen. Die Schlüssel liegen auf dem Holz: 13/31 Dreier, 40:31 Rebounds, nur sechs Ballverluste. Malte Delow und Jack Kayil kommen für Berlin zusammen auf 27 Punkte, mehr nicht. Die Berliner treffen das erste Mal seit 18 Minuten keine Körbe mehr, als Weißenfels auf 57:44 davonzieht. Die 13-tägige Quarantäne ist vorbei.

Chemnitz wendet seewölfe ab

Chemnitz wendet seewölfe ab

Zwei Stunden später klingt die Ostsee grimmig. Die Niners Chemnitz büxten beim 78:73 in Rostock einen 37:33-Halbzeit-Rückstand aus und kratzen ihren vierten Auswärtssieg der Saison zusammen. Corey Davis Jr. erzielt 23 Punkte und trifft den Dreier zum 66:65-Führungswechsel vier Minuten vor Schluss. D'Shawn Schwartz war mit 11 frühen Punkten noch der Held, doch in den letzten 90 Sekunden erzielt Chemnitz acht Punkte am Stück und schickt 4.313 Zuschauer verstummt nach Hause.

Die Zahlen sprechen für sich: Chemnitz steht jetzt bei 22:24 Punkten und hält die Playoff-Tür offen. Weißenfels springt auf 10:30 Punkte – noch immer Letzter, aber mit einem Schlag, der durch die komplette Liga hallt. Bogicevic sagt knapp: „Die Jungs haben begriffen, dass wir nur gemeinsam rauskommen.“ Reaves fügt mit einem Grinsen hinzu: „Heute war kein Hexenwerk, nur harte Arbeit.“ Die nächsten Gegerte schauen auf einmal nervöser Richtung Weißenfels – und wissen, dass der Bann gebrochen ist.