Mbappé verweigert trauma: nie wieder das wm-finale 2022!

Kylian Mbappé, der französische Superstar, hat ein Geständnis abgelegt, das die Fußballwelt überrascht: Er hat das WM-Finale 2022 gegen Argentinien bis heute kein einziges Mal erneut gesehen. Ein Finale für die Ewigkeit, das für ihn gleichzeitig zur persönlichen Qual wurde.

Das drama von katar: ein unauslöschlicher schmerz

Die Erinnerung an das 3:3-Unentschieden, gefolgt vom bitteren 2:4 im Elfmeterschießen, scheint Mbappé zu verfolgen. In einem Interview mit der Fantasy-Football-Plattform „Sorare“ offenbarte er, warum er sich dieser Konfrontation mit der Vergangenheit entzieht. „Das größte Finale aller Zeiten? Ich glaube, nichts kommt da ran – vom Unterhaltungswert, vom Spielverlauf, mit all den Wendungen. Es endete im Elfmeterschießen, der brutalsten Art zu verlieren“, so Mbappé.

Es ist mehr als nur eine sportliche Niederlage. Es ist ein Trauma, das tief in seiner Seele sitzt. Der Gedanke, das Spiel erneut zu sehen, weckt „Dämonen“, die er lieber ruhen lassen möchte. Dabei schrieb Mbappé an diesem Abend Geschichte, obwohl die Niederlage schmerzlich war.

Ein rekordabend trotz finalpleite

Ein rekordabend trotz finalpleite

Mit nur 23 Jahren stand Mbappé bereits in seinem zweiten WM-Finale – als jüngster Spieler überhaupt mit zwei Endspielteilnahmen. Und er präsentierte dem Fußballwelt eine Leistung für die Geschichtsbücher: Ein sensationeller Hattrick! 5 Tore in WM-Endspielen – ein Weltrekord, den zuvor nur der Engländer Geoff Hurst (1966) innehatte.

Die Fabel 123,34 km/h für seinen Volley zum 2:2 unterstreicht die außergewöhnliche Kraft und Technik des französischen Stürmers. Selbst der Gewinn des Goldenen Schuhs konnte das bittere Gefühl der Niederlage nicht trösten. Am Ende war es Lionel Messi, der den Pokal in den Himmel reckte – nicht Mbappé.

Blick nach vorn: senegal und die rache

Blick nach vorn: senegal und die rache

Nun, kurz vor der WM 2026, richtet Mbappé seinen Blick nach vorne. Als Kapitän führt er Frankreich erneut ins Turnier. Der Auftaktgegner ist Senegal – eine Nation, die für Frankreich schon 2002 zum Albtraum wurde. Damals verlor Frankreich das Auftaktspiel 0:1 und verpasste mit nur einem Punkt aus drei Spielen das Achtelfinale. Die Erinnerung daran ist noch lebendig.

Neben Senegal treffen die Franzosen auf den Irak und Norwegen. Eine machbare Gruppe, die jedoch nicht von der Vergangenheit ablenken darf. Katar 2022 ist ein Kapitel, das Mbappé bewusst geschlossen hat. Er will nach vorne schauen, neue Erfolge feiern und die Vergangenheit hinter sich lassen. Der Traum vom WM-Titel bleibt bestehen – und diesmal will er ihn nicht nur sehen, sondern selbst in den Händen halten.