Maximilian eggestein: die bremer wurzeln und die verbundenheit zum werder

Ein nordderby mit besonderem nachgeschmack: eggestein über werder

Maximilian Eggestein, seit 2021 beim SC Freiburg aktiv, blickt im Vorfeld des Spiels gegen seinen ehemaligen Verein, Werder Bremen, auf seine zehn Jahre im Nordwesten zurück. In einem Interview mit sportschau.de spricht der 27-Jährige über seine Verbundenheit zu Werder, die aktuelle Situation des Vereins und den neuen Trainer Daniel Thioune. Der bevorstehende Samstag wird für ihn persönlich ein besonderes Spiel.

Freundschaften und kontakt zum verein

Freundschaften und kontakt zum verein

Auch nach seinem Wechsel nach Freiburg pflegt Eggestein den Kontakt zu ehemaligen Kollegen und Freunden bei Werder. Marco Friedl, Romano Schmid und Felix Agu gehören zu den Spielern, mit denen er noch regelmäßig in Kontakt steht. "Ich kriege noch vieles mit, gerade in den etwas unruhigeren Zeiten wie jetzt", so Eggestein. Er hofft, dass das Spiel gegen Freiburg etwas Ruhe in die Bremer Fans bringt.

Die aktuelle lage bei werder bremen

Die aktuelle lage bei werder bremen

Eggestein analysiert die aktuelle Situation bei Werder Bremen nüchtern. Trotz einer schwierigen Saison und einer längeren Siegesserie sieht er in der Mannschaft weiterhin Potenzial. "Ich finde, dass Werder lange Zeit stabil gespielt hat. Trotz der zuletzt mageren Ausbeute hatten sie immer wieder gute Ansätze." Er glaubt, dass Werder mit etwas mehr Glück in den vergangenen Spielen mehr Punkte hätte holen können.

Überraschung oder logische konsequenz? die entlassung von horst steffen

Überraschung oder logische konsequenz? die entlassung von horst steffen

Die Entlassung von Horst Steffen kam für Eggestein nicht völlig unerwartet. "Überrascht ist der falsche Ausdruck, dafür bin ich schon zu lange im Fußballgeschäft." Er kennt die Mechanismen und weiß, dass Trainer schnell unter Druck geraten können. "Ehrlicherweise war mir zwischenzeitlich gar nicht bewusst, wie viele Spiele Werder nicht mehr gewonnen hat."

Der nordderby als wendepunkt

Der nordderby als wendepunkt

Eggestein sieht das Nordderby gegen den Hamburger SV als einen möglichen Wendepunkt in der bisherigen Saison. "Ein Kipppunkt war das Nordderby. Da hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass schlechte Stimmung aufkommt." Die Niederlage im Derby scheint das Vertrauen in das Team erschüttert zu haben.

Was erwartet werder beim neuen trainer daniel thioune?

Mit Daniel Thioune steht nun ein neuer Trainer an der Seitenlinie von Werder Bremen. Eggestein erwartet, dass Thioune versuchen wird, das Team zu stabilisieren und neue Impulse zu setzen. "Einerseits kennen wir ja die Einzelspieler – und Thioune wird in den ersten Tagen nicht alles über den Haufen werfen. Andererseits ist es mit einer Ungewissheit verbunden."

Gefahr durch jens stage und standards

Eggestein warnt vor den Stärken von Werder Bremen, insbesondere vor dem Mittelfeldspieler Jens Stage und den Standardsituationen. "Werder hat ein gefährliches Umschaltspiel und teilweise auch ein gutes Kombinationsspiel. Auch die Flanken auf Jens Stage sind gefährlich. Bei Standardsituationen müssen wir aufmerksam sein."

Persönliche verbundenheit zu werder bremen

Trotz seines Wechsels nach Freiburg ist Eggestein Werder Bremen eng verbunden. "Werder ist einfach ein großer Teil meines Lebens und das wird immer so bleiben. Ich bin schon mit 14 Jahren nach Bremen gekommen und war insgesamt zehn Jahre dort." Besonders die Spiele in Bremen bedeuten ihm viel.