Masters-sensation: mcilroy teilt die führung – rahm im desaster!
Augusta National – Die erste Runde des Masters hat für schockierende Ergebnisse und überraschende Führungsreihen gesorgt. Rory McIlroy, der Titelverteidiger, und der US-Amerikaner Sam Burns teilen sich die Spitze mit jeweils 67 Schlägen – das beste Ergebnis seit drei Jahren. Ein dramatischer Auftakt, der die etablierte Golfwelt auf Trab hält.
Überraschende spitzengruppe etabliert sich
Nur zwei Schläge trennen das Spitzenduo von einem Trio aus Kurt Kitayama, Jason Day und Patrick Reed, wobei Day bereits 2023 als Achter in Erscheinung trat. Xander Schauffele, der im Vorjahr mit Day den achten Platz teilte, sowie der ehemalige Vizeweltmeister Justin Rose und der aktuelle Weltranglisten-Erste Scottie Scheffler, der vor einem Jahr noch auf dem vierten Platz landete, komplettieren die Spitzengruppe mit 70 Schlägen. Sechs der neun Spieler aus dem Top 9 waren auch im Vorjahr unter den Top-Ten zu finden – eine Bestätigung der Konstanz auf höchstem Niveau.
Ein düsterer Tag für die spanische Hoffnung: Sergio García erreichte mit einem Par-Score von 72 den 17. Platz. José María Olazábal kämpfte sich mit 74 Schlägen durch, während Jon Rahm einen historischen Tiefpunkt in seinen zehn Masters-Teilnahmen erreichte. Mit einem katastrophalen Ergebnis von 78 Schlägen landete er auf dem 73. Platz und verpasste damit knapp den Cut, der bei drei Schlägen über Par angesetzt wurde. Die Zahl spricht für sich: Rahm scheiterte erstmals in seiner Karriere an Augusta National.
Doch das war nicht die einzige Enttäuschung im spanischen Lager. Der Einfluss des LIV Golf sorgte für weitere Diskussionen. Während Sergio García den Cut überstand, kämpften andere Spieler des LIV Golf erheblich. Brooks Koepka, beispielsweise, benötigte 76 Schläge, während Carlos Ortiz mit 80 Schlägen zu kämpfen hatte. Besonders bitter war die Vorstellung des Südafrikaners Aldrich Potgieter, der mit José María Olazábal spielte und mit einem katastrophalen Ergebnis von 84 Schlägen den Platz verließ. Die Konkurrenz war hart, und die Bedingungen herausfordernd.
Fred Couples verpasste knapp den historischen Triumph. Der 66-Jährige wollte unter Par abschließen und damit einen Rekord brechen, doch die letzten vier Löcher wurden zu seiner persönlichen Hölle. Ein Quadrupel-Bogey auf der 15, nachdem er den Ball dreimal ins Wasser spielte, gefolgt von Doppel-Bogeys auf der 16 und 17, brachten ihn von -2 auf +6 – das gleiche Ergebnis wie Rahm. Nur 16 Spieler schafften es, unter Par zu bleiben, auf einem Platz, der sich durchschnittlich in 74,64 Schlägen spielte – die höchste Runde seit 2017.

Die konstanz entscheidet
Die ersten Ergebnisse des Masters 2024 zeigen deutlich, dass Konstanz und mentale Stärke auf dem Augusta National entscheidend sind. Die schwierigen Bedingungen und das hohe Druckniveau forderten ihren Tribut, und viele Top-Spieler hatten mit ihren Nerven zu kämpfen. Doch die Spieler an der Spitze bewiesen, dass sie in der Lage sind, auch unter widrigen Umständen Höchstleistungen zu erbringen. Es bleibt abzuwarten, ob McIlroy und Burns ihre Führung bis zum Ende behaupten können – der Kampf um den Grünen Mantel hat gerade erst begonnen.
